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31.10.2016

19:56 Uhr

Neue Beteiligungsverhältnisse

Raiffeisen Zentralbank kauft Anteile an Versicherer Uniqa

Die Raiffeisen Zentralbank in Österreich möchte die von verschiedenen Raiffeisenbanken gehaltenen Uniqa-Aktien bündeln. Dazu kauft die österreichische Bank weitere Anteile an dem Versicherer.

Einige Anteile der Uniqa-Versicherung aus Wien wurden von der Raiffeisen Zentralbank übernommen. Reuters

Der Uniqa-Hauptsitz in Wien

Einige Anteile der Uniqa-Versicherung aus Wien wurden von der Raiffeisen Zentralbank übernommen.

FrankfurtIn Österreich übernimmt die Raiffeisen Zentralbank (RZB) ein Aktienpaket am Versicherer Uniqa. Die RZB kauft Anteile in Höhe von insgesamt 2,24 Prozent von der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, der Raiffeisen-Landesbank Steiermark und der Raiffeisenlandesbank Kärnten, wie das Spitzeninstitut der österreichischen Raiffeisenbanken am Montag mitteilte. Dadurch sollen die von verschiedenen Raiffeisenbanken gehaltenen Uniqa-Aktien bei der RZB gebündelt und die Beteiligungsstruktur vereinfacht werden. Zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die RZB ordnet derzeit ihre Beteiligungsverhältnisse neu. Im Juli hatte sie vereinbart, einen Anteil von 17,6 Prozent an Uniqa an den zweiten Großaktionär des Versicherers, die Uniqa Privatstiftung, zu verkaufen. Sowohl der Kauf des Uniqa-Aktienpakets von den regionalen Raiffeisenbanken als auch der Verkauf des Aktienpakets an die Uniqa Privatstiftung sollen noch dieses Jahr vollzogen werden.

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Nach Abschluss beider Transaktionen wird die RZB 10,87 Prozent an dem Versicherer halten. Die RZB rechnet mit einem positiven Effekt auf die Kapitalausstattung der Bank.

Von

rtr

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