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26.01.2008

12:49 Uhr

Neue Forderungen

Sanierung der WestLB ist gefährdet

Die Sanierung der angeschlagenen WestLB ist nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ gefährdet. Laut dem Bericht fordern Rating-Agenturen weitere vier Milliarden Euro frisches Kapital für das Institut. Ansonsten drohe eine massive Herabstufung.

HB HAMBURG. Am Freitagabend sei eine Eigentümerversammlung ergebnislos zu Ende gegangen, bei der es um die Forderung der Rating-Agenturen gegangen sei, die Bank mit frischem Kapital in Höhe von bis zu 4 Milliarden Euro auszustatten. Erst vor einer Woche war eine Kapitalerhöhung um 2 Milliarden Euro vereinbart worden. Sollte die Forderung nicht erfüllt werden, drohten die Rating-Agenturen damit, die Bonität des Instituts massiv herabzustufen, was Kredite für die WestLB erheblich verteuern würde. Das Institut stünde dann praktisch vor dem Aus, berichtet der „Spiegel“ am Samstag.

Dagegen sagte ein Sprecher des Sparkassenverbandes Westfalen der Deutschen Presse Agentur (dpa), die Sparkassen kämen selbstverständlich all ihren Verpflichtungen nach. „Es wird intensiv an einer Lösung des Gesamtproblems gearbeitet“.

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