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21.02.2013

09:51 Uhr

Neue Geschäftsfelder

DAB Bank will ins klassische Bankgeschäft

Privatanleger haben weniger Interesse an der Börse. Die Bilanz der DAB Bank ist deshalb bescheiden. Doch der Online-Broker will nun auch ein Girokonto anbieten und eifert damit dem Konkurrenten Comdirect nach.

Die DAB-Bank im Laimer Würfel. Die DAB will nun auch ein Girokonto anbieten. DAB Bank

Die DAB-Bank im Laimer Würfel. Die DAB will nun auch ein Girokonto anbieten.

FrankfurtGirokonto statt Wertpapierdepot: Angesichts des nachlassenden Interesses von Privatanlegern an der Börse will der Münchener Online-Broker DAB Bank mit klassischem Bankgeschäft den Depot-Schwund stoppen. „2013 wollen wir die Zahl unserer Kunden steigern. Dazu haben wir uns breiter aufgestellt“, sagte der neue Chef der HypoVereinsbank -Tochter, Ernst Huber, am Donnerstag bei der Präsentation der Jahreszahlen.

2012 hatte die Zahl der DAB-Kunden bei fast 600.000 stagniert. Mit neuen Angeboten, darunter einem attraktiveren Girokonto, wolle die DAB Bank für mehr Kunden zur ersten Anlaufstelle werden, sagte Huber. Mit dieser „Erstbank“-Strategie zieht der größere Rivale Comdirect schon seit einiger Zeit mehr Kunden an.

Im vergangenen Jahr handelten die Kunden der DAB 17 Prozent weniger an der Börse, die Zahl der Depots und Konten schrumpfte leicht. Der Provisionsüberschuss sank um 13 Prozent, der Zinsüberschuss um sieben Prozent. Nur dank sinkender Kosten und eines steigenden Anlageergebnisses legte der Überschuss um zwei Prozent auf 18,1 Millionen Euro zu. Obwohl der Bilanzgewinn erneut voll ausgeschüttet wird, geht die Dividende auf 21 (2011: 22) Cent je Aktie zurück. Die HypoVereinsbank hatte der DAB Ende Januar 33 Millionen Euro frisches Kapital zugeschossen.

Von

rtr

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