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01.09.2015

14:40 Uhr

Neues Angebot

Opel Bank macht jetzt in Tagesgeld

Die Bank des Fahrzeugherstellers Opel bietet künftig auch Tages- und Festgeld an. Mit dem Einstieg ins Einlagengeschäft möchte die Opel Bank die Kundenbindung stärken – und nachhaltig ihren Marktanteil in Europa erhöhen.

Gemeinsam mit neuem Anlage-Konzept: Michael Lohscheller, Geschäftsführer Finanz Opel Group (rechts) und Erhard Paulat, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Opel Bank. obs

Opel startet Online-Bank mit Tages- und Festgeld

Gemeinsam mit neuem Anlage-Konzept: Michael Lohscheller, Geschäftsführer Finanz Opel Group (rechts) und Erhard Paulat, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Opel Bank.

RüsselsheimDer Finanzdienstleister des Autobauers Opel steigt ins Einlagengeschäft ein. Um Kunden besser an die Marke zu binden, bietet die Opel Bank neben Autofinanzierung oder Leasing ab sofort auch Tages- und Festgeld an, wie Opel am Dienstag in Rüsselsheim mitteilte. Die Kontoführung sei kostenlos und finde ausschließlich online statt.

Mit dem Ausbau des Angebots der Autobank sollen die Kundenbindung gestärkt und neue Refinanzierungsquellen erschlossen werden, sagte Erhard Paulat, Vorsitzender der Geschäftsführung der Opel Bank. „Opel-Fahrer sind unsere erste Zielgruppe, aber wir wollen auch andere Kunden gewinnen und damit den Opel-Wachstumsplan unterstützen.“

Nach den Worten von Opel-Group-Finanzchef Michael Lohscheller wird der Ausbau der Bank dabei helfen, den Marktanteil des Autobauers in Europa von derzeit 5,9 Prozent bis 2022 auf 8 Prozent auszubauen und den Autobauer nachhaltig profitabel zu machen: „Unser Ziel ist es, dass jeder Opel-Käufer auch Kunde der Opel-Bank wird.“

Nach den Angaben hat das Institut derzeit mehr als 200.000 Kunden. Die Bilanzsumme lag Ende 2014 bei knapp 3,8 Milliarden Euro.

So legen die Deutschen ihr Geld an

Bargeld und Einlagen

Den größten Anteil am Vermögen der deutschen Privathaushalte haben traditionell Bargeld und Einlagen. Das Banksparen – also beispielsweise Girokonten oder Tagesgeld – hat sogar an Beliebtheit zugelegt. Von Januar bis März 2015 machte der Posten einen Anteil von 39,7 Prozent am Gesamtvermögen aus. 2001 lag dieser Anteil noch bei 34,9 Prozent.

Quelle: Deutsche Bundesbank

Versicherungen

Versicherungen machen den zweitgrößten Posten in der Vermögensstruktur der deutschen Haushalte aus. Zu diesem Posten zählen auch die Ansprüche gegenüber Alterssicherungssystemen. Von Januar bis März 2015 lag der Anteil der Versicherungen am Haushaltsvermögen bei 37,4 Prozent, er ist damit im Vergleich zu Aktien und Fonds gestiegen. 2001 lag der Anteil noch bei 30,8 Prozent.

Anleihen

Die Renditen für Anleihen sind im aktuellen Niedrigzinsumfeld unattraktiv. Die Haushalte reagieren darauf und investieren deutlich weniger in die Wertpapiere. 2001 lag der Anteil der Anleihen am Haushaltsvermögen noch bei 6,3 Prozent. In den ersten drei Monaten des Jahres 2015 ging die Quote auf 3,0 Prozent zurück.

Aktien und sonstige Anteilsrechte

Das in Aktien investierte Vermögen und der Anteil sonstiger Anteilsrechte am Vermögen der deutschen Haushalte sind gestiegen. Zu diesem Posten zählen auch Aktien, die nicht an einer Börse notiert sind. 2001 machten sonstige Anteilsrechte 9,4 Prozent am Gesamtvermögen aus. Im ersten Quartal 2015 lag der Anteil bei 10,8 Prozent.

Aktienfonds

Die indirekte Anlage in Aktien durch Aktienfonds hat an Beliebtheit gewonnen. 9,4 Prozent des Gesamtvermögens investierten die Haushalte von Januar bis März 2015 in Aktienfonds. 2001 lag der Wert noch bei 2,9 Prozent.

Von

dpa

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