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29.08.2016

16:45 Uhr

NordLB

Bremer Finanzausschuss fordert 480 Millionen Euro für BLB

Die Bremer Landesbank ist in Schieflage und erwartet 2016 ein Defizit von bis zu 400 Millionen Euro. Als Lösung könnte der Mutterkonzern NordLB die Landesbank übernehmen – billig würde das nicht.

Derzeit wird darüber verhandelt, ob der Mutterkonzern NordLB die zweitkleinste deutsche Landesbank übernimmt. dpa

Lösung für BLB gesucht

Derzeit wird darüber verhandelt, ob der Mutterkonzern NordLB die zweitkleinste deutsche Landesbank übernimmt.

BremenDie NordLB sollte für den Bremer Landesanteil an der Bremer Landesbank (BLB) mindestens 480 Millionen Euro zahlen.

Das sei der Betrag, mit dem Bremen 2012 seinen damals 7,5-prozentigen Anteil an der BLB auf 41,2 Prozent aufgestockt habe, sagte der Bremer Finanzausschusschef Jens Eckhoff (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. „Alles, was namhaft unter 480 Millionen Euro liegt, wäre ein Desaster für unseren Haushalt. Insbesondere aber auch ein politisches Desaster für Finanzsenatorin Karoline Linnert.“

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Die BLB ist durch marode Schiffskredite und eine notwendig gewordene höhere Risikovorsorge in Schieflage geraten und erwartet 2016 ein Defizit von 350 bis 400 Millionen Euro. Derzeit wird darüber verhandelt, ob der Mutterkonzern NordLB die zweitkleinste deutsche Landesbank BLB übernimmt. Am Donnerstag legt die BLB ihre Halbjahreszahlen vor. Schon am Mittwoch tagen die BLB-Gesellschafter und der Aufsichtsrat.

Von

dpa

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