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23.11.2016

13:01 Uhr

Notenbankkreise

EZB erwägt mehr Anleihen an Banken auszuleihen

Die Europäische Zentralbank erwägt Insidern zufolge Schritte, mehr Staatsschuldtitel für eine Ausleihe zugänglich zu machen, um ein Einfrieren des kurzfristigen Finanzierungsmarktes zu vermeiden.

Mögliche Änderungen durch die EZB seien geringere Gebühren für die Fristüberschreitung bei der Ausleihe. dpa

EZB

Mögliche Änderungen durch die EZB seien geringere Gebühren für die Fristüberschreitung bei der Ausleihe.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) erwägt Insidern zufolge Schritte, um ein Einfrieren des kurzfristigen Finanzierungsmarktes zu vermeiden. Sie lote zu diesem Zweck aus, mehr Staatsschuldtitel für eine Ausleihe zugänglich zu machen, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die EZB wolle es so Banken künftig leichter machen, die von ihr im Zuge des billionenschweren Staatsanleihen-Kaufprogramms erworbenen Titel auszuleihen, so dass sie für kurzfristige Kreditgeschäfte als Pfänder eingesetzt werden können. Der sogenannte Repo-Markt in Europa hat derzeit ein Volumen von 5,5 Billionen Euro.

Mögliche Änderungen seien etwa geringere Gebühren für die Fristüberschreitung bei der Ausleihe, die Akzeptanz weiterer Typen von Sicherheiten und die Verlängerung der Kreditfristen, sagten die Insider. Die EZB lehnte eine Stellungnahme zu den Informationen ab.

Von

rtr

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