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08.02.2014

01:09 Uhr

Notleidende Kredite

UniCredit will Problemkreditsparte verkaufen

Die italienische UniCredit plant offenbar einen Teilverkauf ihrer Sparte für notleidende Kredite. Der Finanzdienstleister ist nicht der einzige, der sich von seinen Problemkrediten trennen will.

Der Unicredit-Turm in Mailand. ap

Der Unicredit-Turm in Mailand.

New YorkUniCredit SpA dürfte laut informierten Kreisen bereits in diesem Monat Angebote für eine Sparte einholen, die sich um notleidende Kredite kümmert. Auch andere italienische Banken wägten Optionen ab, um Problemkredite aus ihren Büchern zu entfernen, sagten mit den Gesprächen vertraute Personen gegenüber Bloomberg News.

Der italienische Finanzdienstleister wird bei dem Verkauf offenbar von der UBS AG beraten. Die Schweizer Bank bereite die Verbreitung von Verkaufsdokumenten - so genannte “Teaser” - für UniCredit Credit Management Bank SpA bis Ende Februar vor, sagten zwei Personen, die mit den Plänen unmittelbar vertraut sind.

UniCredit, die größte Bank Italiens, sei noch immer dabei zu entscheiden, wie viel sie an dem Unternehmen behalten werde und ob einige ihrer notleidenden Kredite in die Sparte verschoben werden sollen, hieß es weiter. Der Verkauf sei Teil eines Plans, um nicht-strategische Aktiva loszuwerden.

Italienische Banken suchen nach Wegen, sich von ihren Problemkrediten zu trennen. UniCredit und Intesa Sanpaolo SpA, die zweitgrößte Bank des Landes, prüften die Option, einige ihrer restrukturierten Kredite zusammenzufassen und Investoren die Kontrolle der Firma zu überlassen, sagten zwei Personen. Mediobanca SpA ziehe in Betracht, die notleidenden Kredite kleinerer Kreditinstitute in einem speziellen Fonds anzusammeln, der Investoren anziehen würde, sagte eine Person.

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