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11.07.2014

09:15 Uhr

Österreichische Bank

Raiffeisen-Gruppe erwartet Gewinne

Das Osteuropa-Geschäft um die Ukraine und Ungarn bereitet der österreichischen Raiffeisen-Bankengruppe sorgen. Trotzdem rechnet die Bank für das Jahr 2014 mit Gewinnen – falls die Politik in Ungarn vernünftig reagiere.

Das Logo der Raiffeisen Bank an einer Filiale in Bukarest: In Osteuropa mache die Bank derzeit „zwar kein Bombengeschäft“, verdiene aber noch gut, sagte der Manager der Bank. Reuters

Das Logo der Raiffeisen Bank an einer Filiale in Bukarest: In Osteuropa mache die Bank derzeit „zwar kein Bombengeschäft“, verdiene aber noch gut, sagte der Manager der Bank.

WienDie österreichische Raiffeisen-Bankengruppe erwartet trotz Problemen in einigen osteuropäischen Märkten wie der Ukraine oder Ungarn auch im laufenden Jahr Gewinne. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass die ungarische Regierung keine weiteren drastischen Maßnahmen ergreife, sagte der Chef des Spitzeninstituts Raiffeisen Zentralbank, Walter Rothensteiner, in einem am Freitag veröffentlichten Interview dem Nachrichtenmagazin „Format“. „Unser Haus hat kein einziges Verlustjahr in der Zeit (der Krise, Anm.) gehabt. Das wird voraussichtlich auch heuer der Fall sein, wenn die Politik in Ungarn wieder vernünftiger wird“, sagte er.

Rothensteiner ist zugleich Aufsichtsratschef der börsennotierten RZB-Tochter Raiffeisen Bank International (RBI). Über sie betreibt die Bankengruppe ihr Geschäft in Osteuropa - und ist dort unter anderem in Russland, Polen, der Ukraine und Ungarn tätig. In Osteuropa mache die Bank derzeit „zwar kein Bombengeschäft“, verdiene aber noch gut, sagte der Manager.

Größte Vermögensverwalter der Welt

Platz 10

Deutsche Bank (Deutschland)

380 Milliarden Dollar (Vorjahr: 387 Mrd. $)

Quelle der Angaben: PAM Insight Wealth Ranking. Stand jeweils Ende 2013 im Vergleich zu 2012.

Platz 9

HSBC (Großbritannien)

382 Milliarden Dollar (Vorjahr: 398 Mrd. $)

Platz 8

BNP Paribas (Frankreich)

383 Milliarden Dollar (Vorjahr 349 Mrd. $)

Platz 7

Raymond James Financial (USA)

454 Milliarden Dollar (398 Mrd. $)

Platz 6

Royal Bank of Canada (Kanada)

660 Milliarden Dollar (647 Mrd. $)

Platz 5

Credit Suisse (Schweiz)

887 Milliarden Dollar (Vorjahr: 862 Mrd. $)

Platz 4

Wells Fargo (USA)

1618 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1200 Mrd. $)

Platz 3

Morgan Stanley (USA)

1909 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 2

Bank of America (USA)

2002 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 1

UBS (Schweiz)

2055 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1747 Mrd. $)

Die RBI hatte erklärt, sie erwarte durch ein neues Kreditgesetz in Ungarn Belastungen zwischen 120 und 160 Millionen Euro. Kosten durch eine möglicherweise von der Regierung noch im laufenden Jahr geplante Wandlung von Fremdwährungskrediten in Forint-Darlehen seien darin jedoch nicht enthalten. Mit den Maßnahmen will die ungarische Regierung jene Kreditnehmern aus der Klemme helfen, die ihre Schulden wegen des Wertverfalls des Forint im Vergleich zum Schweizer Franken oder dem Euro nicht mehr zurückzahlen können.

Weder die RZB noch die Tochter RBI haben bisher eine konkrete Gewinnprognose veröffentlicht.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Guckstdu Ahmed

11.07.2014, 11:39 Uhr

Die verarschen uns schon wieder! Mit heftigsten Bilanzfälschungen wird dem Aktionär eine heile Welt vorgegaukelt. Ich weiß von einem Raiffeiseninsider, dass die Scheiße ganz mächtig am Dampfen ist und Österreichs Pleitebanken auf Hilfe über den ESM angewiesen sind. Darum sind die österreichischen Politiker in Brüssel ganz brav und nicken jeden Schwachsinn der EU Kommunisten ab.

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