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24.04.2012

10:41 Uhr

Österreichische KA Finanz

Dexia gegen Kapitalschnitt bei Bad Bank

Für die französich-belgische Bank wäre es ein Schaden von 150 Millionen Euro: Die österreichische Bad Bank KA Finanz gab bekannt, am Mittwoch einen Kapitalschnitt vorzunehmen - dagegen wehrt sich Dexia.

Eingang der Zentrale von Dexia in Brüssel. AFP

Eingang der Zentrale von Dexia in Brüssel.

WienDie französisch-belgische Bank Dexia wehrt sich einem Zeitungsbericht zufolge gegen den geplanten Kapitalschnitt bei der verstaatlichten österreichischen Bad Bank KA Finanz. Die KA Finanz will den Kapitalschnitt auf der Hauptversammlung am Mittwoch formal absegnen, um damit die aus dem vergangenen Jahr angehäuften Verluste zu decken. Danach will der Staat über eine Kapitalerhöhung frisches Geld in die Bank pumpen.

Die KA Finanz ist die Bad Bank der notverstaatlichten Kommunalkredit. Im Zuge der Verstaatlichung habe Dexia ihre Kredite in Partizipationskapital gewandelt, berichtete das „Wirtschaftsblatt“ am Dienstag unter Berufung auf einen Insider. Der Kapitalschnitt, der sich auf Grundkapital und Partizipationsscheine erstreckt, treffe Dexia nun mit 150 Millionen Euro.

Das belgische Institut wolle das „nicht ohne Weiteres akzeptieren“, berichtete das Blatt. Im Moment würden die Anwälte beider Seiten verhandeln. Die KA Finanz hat 2011 durch den Schuldenschnitt für Griechenland hohe Verluste geschrieben. Der Staat hatte daraufhin zugesichert, bis zu eine Milliarde in die marode Staatsbank zu pumpen.

Von

rtr

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