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07.01.2015

12:01 Uhr

Österreichische Staatsbank

Hypo-Chef verlässt Bank zur Jahresmitte

Alexander Picker verlässt die österreichische Staatsbank Hypo Alpe Adria vorzeitig. Seine Aufgabe betrachtet Picker als erfüllt. Bis zum Abschluss des Verkaufs der Balkan-Töchter bleibt er aber noch im Amt.

Alexander Picker kehrt der Hypo Alpe Adria den Rücken. Reuters

Alexander Picker kehrt der Hypo Alpe Adria den Rücken.

WienDer Chef der österreichischen Staatsbank Hypo Alpe Adria verlässt das Institut vorzeitig zur Jahresmitte. Der Aufsichtsrat der Bank habe einen entsprechenden Antrag von Alexander Picker bereits genehmigt, erklärte die Hypo am Mittwoch. Grund dafür sei der bereits vereinbarte Verkauf des operativen Bankgeschäfts in Südosteuropa an ein Konsortium um den Finanzinvestor Advent und die Entwicklungsbank EBRD.

Picker hatte nach der Abspaltung der Hypo-Bad-Bank die Balkantöchter geleitet. Seine Aufgabe habe er mit Unterzeichnung des Kaufvertrags erfüllt, erklärte er. Wer die Hypo-Töchter auf dem Balkan künftig leite, sei nun Sache der neuen Eigentümer.

Pickers Vertrag wäre bis Ende 2016 gelaufen. Er wolle bis zum Abschluss des Verkaufs der Balkan-Töchter Mitte 2015 an Bord bleiben.

Größte Vermögensverwalter der Welt

Platz 10

Deutsche Bank (Deutschland)

380 Milliarden Dollar (Vorjahr: 387 Mrd. $)

Quelle der Angaben: PAM Insight Wealth Ranking. Stand jeweils Ende 2013 im Vergleich zu 2012.

Platz 9

HSBC (Großbritannien)

382 Milliarden Dollar (Vorjahr: 398 Mrd. $)

Platz 8

BNP Paribas (Frankreich)

383 Milliarden Dollar (Vorjahr 349 Mrd. $)

Platz 7

Raymond James Financial (USA)

454 Milliarden Dollar (398 Mrd. $)

Platz 6

Royal Bank of Canada (Kanada)

660 Milliarden Dollar (647 Mrd. $)

Platz 5

Credit Suisse (Schweiz)

887 Milliarden Dollar (Vorjahr: 862 Mrd. $)

Platz 4

Wells Fargo (USA)

1618 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1200 Mrd. $)

Platz 3

Morgan Stanley (USA)

1909 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 2

Bank of America (USA)

2002 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 1

UBS (Schweiz)

2055 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1747 Mrd. $)

Österreich hatte die ehemalige Kärntner Landesbank 2009 verstaatlicht, weil die damalige Mutter BayernLB kein Geld mehr in das marode Institut pumpen wollte. Im vergangenen Jahr spaltete die Bank ihre nicht lebensfähigen Teile in eine Bad Bank unter dem Namen Heta ab. Das operative Geschäft in Österreich wurde bereits verkauft – nun folgt die Trennung vom verbleibenden operativen Geschäft in Südosteuropa. Am Ende soll von der Problembank nichts mehr übrigbleiben.

Von

rtr

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