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13.01.2005

09:01 Uhr

Offenbar keine Verhandlung um einen konkreten Preis

Euronext spricht angeblich mit Aktionären der Börse London

Das Management der Amsterdamer Euronext hat sich nach einem Zeitungsbericht in dieser Woche zu ersten Gesprächen mit den wichtigsten Aktionären der London Stock Exchange (LSE) getroffen.

HB HAMBURG. Es sei vor allem über das Konstrukt einer fusionierten Börse gesprochen worden, berichtet die Tageszeitung "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Bankenkreisen. Die Euronext wirbt im Wettstreit mit der Deutschen Börse um die britische Börse. Um einen Preis sei es nicht gegangen. Die Resonanz der LSE-Aktionäre sei positiv gewesen. In den nächsten Tagen stünden weitere Gespräche an.

Die Euronext wollte die Informationen nach dem Bericht nicht kommentieren. Der Vorstoß sei nicht als Vorbereitung für ein feindliches Angebot zu werten, habe es in den Bankenkreisen geheißen. Mit den Großaktionären im Rücken könnte Euronext Druck auf das LSE-Management ausüben, ihr Angebot anzunehmen. Die drei größten LSE-Aktionäre sind dem Bericht zufolge die britische Fondsgesellschaft Threadneedle mit mehr als 10 %, der US-Vermögensverwalter Fidelity und die Deutsche Bank; vertreten sind auch UBS, Barclays, Morgan Stanley und Merrill Lynch.

Ein Sprecher der Deutschen Börse sagte, man sei noch nicht an die Aktionäre herangetreten. Man wolle zuvor die Zustimmung des Managements gewinnen.

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