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17.02.2004

19:54 Uhr

Operatives Ergebnis verbessert

WestLB schreibt Milliardenverluste in 2003

„Die WestLB AG weist in ihrem Einzelabschluss für das Jahr 2003 einen Jahresfehlbetrag von 2,32 Milliarden Euro aus“, teilte das Institut am Dienstag in Düsseldorf am Rande einer Aufsichtsratssitzung mit.

HB DÜSSELDORF. Maßgeblicher Faktor für das Ergebnis in der AG sei die vorgenommene Risikovorsorge mit einer Höhe von 2,36 Milliarden Euro (Vorjahr: 870 Millionen Euro) gewesen. Rund die Hälfte der Risikovorsorge entfalle auf den erhöhten Abschreibungsbedarf auf Beteiligungen. 2002 hatte die WestLB im Konzern einen Vorsteuerverlust von 1,7 Milliarden Euro verzeichnet. In der AG belief sich das Minus auf 610 Millionen Euro. Im laufenden Jahr erwarte das Institut eine deutliche Verbesserung der Erträge. Ziel sei ein stabiles Rating.

Der Vorstand der WestLB hatte bereits angekündigt, mit dem Abschluss für das Jahr 2003 bilanziell reinen Tisch machen zu wollen, nachdem in der Vergangenheit immer wieder neue Risiken in den Büchern aufgetaucht waren. „Der Jahresabschluss 2003 der Bank wird durch den Gedanken der Risikovorsorge und der Bilanzbereinigung geleitet“, teilte das Institut nun mit. Alle börsennotierten Beteiligungen - die WestLB hält etwa ein großes Paket am Touristikkonzern TUI - seien zum Stichtag 31. Dezember 2003 bewertet worden. Damit seien für den gesamten Aktienbestand „keine stillen Lasten mehr vorhanden“. Auch bei den Landesbankbeteiligungen seien „erkennbare Risiken berücksichtigt worden.“

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