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13.01.2014

19:22 Uhr

Polnischer Energieversorger

Deutsche Bank kauft Enea-Anteile von Vattenfall

Vattenfall verkauft seinen Anteil am polnischen Stromkonzern Enea. Damit reagiert der Versorger auf niedrige Strom-Großhandelspreise. Der Aktienverkauf soll dem Konzern einen dreistelligen Millionenbetrag einbringen.

Windrad vor den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes von Vattenfall in Brandenburg. Der schwedische Versorger verkauft seine Anteile an einem polnischen Betrieb. dpa

Windrad vor den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes von Vattenfall in Brandenburg. Der schwedische Versorger verkauft seine Anteile an einem polnischen Betrieb.

LondonVattenfall verkauft der Deutschen Bank zufolge seinen Anteil an dem polnischen Stromkonzern Enea. Der schwedische Versorger wolle seine gesamte Beteiligung über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren abstoßen, teilte das Frankfurter Institut als Konsortialführer am Montag mit. Mit einem Anteil von rund 18,7 Prozent sind die Skandinavier die zweitgrößten Enea-Eigner nach der Warschauer Regierung. Nach dem Kurs vom Montag könnte der Verkauf von bis zu 82,4 Millionen Aktien umgerechnet rund 289 Millionen Euro (1,2 Milliarden Zloty) einbringen. Die Deutsche Bank begleitet Vattenfall bei dem Geschäft zusammen mit dem niederländischen Finanzunternehmen ING.

Vattenfall steht wie die Konkurrenten Eon und RWE vor allem wegen der anhaltend niedrigen Großhandelspreise für Strom unter Druck. Mit seiner Expansion in Europa hatte sich der schwedische Staatskonzern zudem hoch verschuldet. Früheren Informationen von Insidern zufolge will sich das Unternehmen in diesem Jahr mit einem Verkauf seines Geschäfts in Kontinentaleuropa und Großbritannien beschäftigen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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DeutscheBank-Strom

13.01.2014, 20:02 Uhr

Was soll diese Artikel-Schlagzeile ?

Ich finde, der Beitrag ist äussert schlecht recherchiert.
Er suggeriert, das die Dt. Bank Enea-Anteile von Vattenfall
erworben hat.
Bislang war die Dt. Bank doch nur im Finanzbranche aktiv, will
sie sich nun ein zweites (wackeliges) Standbein als Energieversorger
schaffen?

Interessant wäre es doch, wenn der Verfasser des HB-Berichts aufzeigen
würde, wer der eigentliche Erwerber der Anteile ist oder sein könnte, für den die Dt. Bank den Deal arrangiert hat!

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