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30.03.2012

16:37 Uhr

Postbankübernahme

Neuer Beherrschungsvertrag freut Aktionäre

Die Postbank hat dem Beherrschungsvertrag mit der Deutschen Bank zugestimmt. Dies dürfte vor allem die verbliebenen Kleinanleger freuen. Diese erhalten nun eine deutlich höhere Abfindung als ursprünglich vorgesehen.

Der Beherrschungsvertrag zwischen Postbank und Deutscher Bank garantiert den Anlegern eine deutlich höhere Abfindung. dapd

Der Beherrschungsvertrag zwischen Postbank und Deutscher Bank garantiert den Anlegern eine deutlich höhere Abfindung.

FrankfurtFür die verbliebenen Postbank -Kleinaktionäre hat sich das Warten gelohnt: Sie erhalten nun eine um 81 Cent höhere Abfindung für ihre Aktien als ihnen die Deutsche Bank nach der Übernahme der Postbank geboten hatte. Vorstand und Aufsichtsrat der ehemaligen Post -Tochter stimmten am Freitag dem Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag zu, der eine Abfindung von 25,81 Euro vorsieht, wie die Postbank mitteilte. Wenn sie ihre Aktien nicht an den Mehrheitsaktionär Deutsche Bank abgeben wollen, erhalten die Kleinaktionäre eine Garantiedividende von 1,89 Euro im Jahr. Die Zustimmung der Hauptversammlung ist nur Formsache.

Die Abfindung liegt allerdings deutlich unter dem Börsenkurs der Postbank, der in den vergangenen Tagen auf bis zu 30 Euro gestiegen war. Einige Anteilseigner spekulieren möglicherweise auf das nächste Übernahmeangebot. Dieses müsste die Deutsche Bank abgeben, wenn sie die Schwelle von 95 Prozent überschreiten und die Postbank von der Börse nehmen wollte. Zuletzt hielt sie nach eigenen Angaben 93,7 Prozent. Postbank-Chef Stefan Jütte hatte am Mittwoch gesagt, er wisse nicht, ob und wann die Deutsche Bank einen solchen Squeeze-Out plane.

Von

rtr

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