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13.01.2009

13:23 Uhr

Privatbanken

BNP bekommt Fortis wohl nur scheibchenweise

Die französische Großbank BNP Paribas wird angesichts rechtlicher Hürden möglicherweise nur einen kleineren Teil des niederländisch-belgischen Finanzkonzerns Fortis übernehmen als bislang vorgesehen.

HB PARIS. Die Franzosen könnten einige Teile der Vereinbarung neu verhandeln und beispielsweise einen kleineren Teil der Versicherungssparten übernehmen. Das sagte eine den Verhandlungen nahestehende Person der Nachrichtenagentur Reuters.

Fortis wurde im Oktober von den Regierungen Belgiens, Luxemburgs und der Niederlande verstaatlicht, nachdem das Institut im Zuge der Finanzkrise ins Schlingern geraten war. Ein Brüsseler Gericht hatte dann aber den Fortis-Aktionären das letzte Wort über die Aufspaltung eingeräumt. Belgien darf seine im Zuge der Rettung verstaatlichten Anteile nun nicht vor der Aktionärsversammlung am 12. Februar an BNP weiterverkaufen.

BNP wollte für 14,5 Mrd. Euro 75 Prozent des Bank- und das gesamte Versicherungsgeschäft von Fortis in Belgien kaufen. Im Gegenzug sollte Belgien einen Anteil von 11,6 Prozent an BNP durch die Ausgabe neuer Aktien erhalten. Mit dem Geschäft wollte BNP zur größten Bank in der Euro-Zone nach Einlagen aufsteigen.

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