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13.01.2009

16:10 Uhr

Privatbanken

Commerzbank stellt sich auf schwieriges Jahr ein

Die Commerzbank macht den Steuerzahlern nicht viel Hoffnung, dass sich die schwierige Situation bei dem Geldhaus in Bälde ändern könnte und wieder dicke Gewinne eingefahren werden. Die Aussichten für 2009 seien alles andere als gut. Dennoch gibt man sich gegenüber der Deutschen Bank angriffslustig.

HB FRANKFURT. Die Commerzbank stellt sich für dieses Jahr auf ein unverändert schwieriges Geschäftsumfeld ein. Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft und die Märkte seien auch 2009 trübe, heißt es in einer Investoren-Präsentation von Finanzchef Eric Strutz. Die Einnahmen im operativen Geschäft blieben unter Druck. Zudem sei im Firmenkundengeschäft mit einer erhöhten Risikovorsorge zu rechnen, erklärte Strutz am Montagabend in New York.

Im Fokus steht für die zweitgrößte deutsche Bank die Integration der Dresdner Bank, deren Übernahme das Institut am Montag abgeschlossen hatte. Strutz bekräftigte das Synergieziel von fünf Mrd. Euro. Insgesamt sollen zur Kosteneinsparung 9000 Stellen wegfallen. Zusammen mit der Dresdner Bank will die Commerzbank Branchenprimus Deutsche Bank vor allem im Mittelstands- und Privatkundengeschäft angreifen.

Um die Übernahme inmitten der Finanzkrise zu retten, musste die Bank insgesamt mehr als 18 Mrd. Euro Staatshilfen in Anspruch nehmen. Im Gegenzug beteiligt sich der Bund mit mehr als 25 Prozent. Mit dem Geld soll die von Abschreibungen belastete Kapitalausstattung der fusionierten Bank auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau gebracht werden.

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