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10.09.2013

15:54 Uhr

Privatkundengeschäft

Commerzbank will Klarheit über Stellenabbau schaffen

Bis Ende des Jahres sollen die Mitarbeiter des Privatkundengeschäfts der Commerzbank wissen, wie es für sie weitergeht. 1800 Arbeitsplätze werden gestrichen. Doch kein Mitarbeiter soll betriebsbedingt gekündigt werden.

Commerzbank-Filiale in Frankfurt: Bis Jahresende sollen die Mitarbeiter im Privatkundengeschäft Klarheit haben. Reuters

Commerzbank-Filiale in Frankfurt: Bis Jahresende sollen die Mitarbeiter im Privatkundengeschäft Klarheit haben.

FrankfurtDie Commerzbank will in ihrem Privatkundengeschäft bis Ende 2013 Klarheit über den Fahrplan zum Abbau von 1800 Stellen haben. „Bis Jahresende soll jeder Mitarbeiter im Privatkundengeschäft wissen, wie es für ihn weitergeht“, sagte Privatkunden-Vorstand Martin Zielke dem „Focus“ (Dienstag).

„Unser Ziel ist, dass wir den Abbau zum Beispiel über die natürliche Fluktuation, Vorruhestandsregelungen oder Abfindungen stemmen. Auf betriebsbedingte Kündigungen wollen wir nach Möglichkeit gänzlich verzichten.“

Insgesamt will der Konzern bis Ende 2016 rund 5200 Vollzeitstellen kappen. Darauf hatten sich Management und Arbeitnehmervertreter im Grundsatz im Juni verständigt.

Auf betriebsbedingte Kündigungen will die Commerzbank bis Ende 2016 verzichten, sofern bei dem Arbeitsplatzabbau bestimmte Etappenziele erreicht werden: So müssen bis Ende des laufenden Jahres 350 Vollzeitkräfte abgebaut werden, bis Ende 2014 dann insgesamt 1500, bis Ende 2015 insgesamt 2500.

Einen genauen Zeitplan für das weitere Vorgehen bei dem Stellenabbau im Gesamtkonzern nannte eine Sprecherin auf Nachfrage nicht.

Von

dpa

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