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23.06.2015

13:30 Uhr

Prozess um Fitschen und Ackermann

Die Deutsche Bank wird „ja regelmäßig durchsucht“

VonKerstin Leitel

Die erste Zeugenaussage: Am sechsten Verhandlungstag des Deutsche-Bank-Prozesses wird der Ex-Chef-Justiziar der Bank befragt. Seine Erzählungen sorgen für Unterhaltung. Nicht nur auf der Anklagebank.

gegen Jürgen Fitschen, den Co-Chef der Deutschen Bank: (hinten rechts) sowie den früheren Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann (vorne rechts). dpa

Der Prozess geht weiter...

gegen Jürgen Fitschen, den Co-Chef der Deutschen Bank: (hinten rechts) sowie den früheren Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann (vorne rechts).

MünchenMit einem dynamischen „Morgen!“ betritt die Oberstaatsanwältin Christiane Serini kurz nach neun den Gerichtssaal im Münchener Landgericht, gemeinsam mit ihren zwei Kollegen von der Staatsanwaltschaft, die einen wackligen Wagen mit den zahlreichen Akten hereinrollen.

Am sechsten Verhandlungstag des Strafprozesses gegen ehemalige Top-Manager der Deutschen Bank werden erstmals Zeugen gehört. Sie sollen helfen aufzuklären, ob die fünf angeklagten Banker auf sich dessen schuldig gemacht haben, was ihnen die Münchener Staatsanwaltschaft vorwirft: Versuchten Prozessbetrug.

Angeklagt sind Noch-Bankchef Jürgen Fitschen sowie Josef Ackermann, Rolf-E. Breuer, Tessen von Heydebreck und Clemens Börsig. Sie sollen vor vier Jahren im Zivilprozess um Schadensersatz für die Kirch-Gruppe versucht haben, die Richter zu täuschen.

Sollte das Gericht um Richter Peter Noll der Anklage Recht geben, drohen den Angeklagten schlimmstenfalls mehrere Jahre Haft. Fitschen und Co. bestreiten die Vorwürfe: In den ersten Tagen versuchten sie mit Erklärungen, das Gericht zu überzeugen. Ob mit Erfolg, wird sich erst in einigen Wochen zeigen: Das Verfahren steht am Anfang.

Kommentare (1)

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Herr x y

23.06.2015, 16:22 Uhr

"Das Verfahren steht am Anfang." Oh ja, das wird noch eine richtige Unterhaltungsnummer.

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