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07.05.2014

16:15 Uhr

Quartalsbericht

Postbank plant großen Gewinnsprung

Die Postbank ist gut ins Jahr gestartet: Der Tochterkonzern der Deutschen Bank hat den Gewinn in den ersten vierten Monaten fast verdoppelt. Die gute Zwischenbilanz soll noch ausgebaut werden.

Das Logo der Postbank über dem Eingang einer Filiale: Die Postbank peilt in diesem Jahr deutliche Gewinne an. dpa

Das Logo der Postbank über dem Eingang einer Filiale: Die Postbank peilt in diesem Jahr deutliche Gewinne an.

FrankfurtDie Deutsche Postbank soll in diesem Jahr einen Gewinn von mehr als 420 Millionen Euro vor Steuern beim Mutterkonzern Deutsche Bank abliefern. Die jüngste Zusammenführung vieler Verwaltungsfunktionen mit der Deutschen Bank werde 2014 zu einem „deutlichen Anstieg des Vorsteuergewinns um einen kleineren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag“ führen, erklärte die Bank im Quartalsbericht am Mittwoch.

2013 hatte die Postbank 318 Millionen Euro verdient, ein Fünftel weniger als ein Jahr zuvor. Dabei musste sie allerdings 182 Millionen Euro Kosten für den Umbau der IT und eine gemeinsame Kunden-Plattform verkraften.

Im ersten Quartal des laufenden Jahres verdoppelte sich der Gewinn der Postbank fast auf 113 (2013: 66) Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern kletterte auf 140 (85) Millionen Euro. Ein steigender Zinsüberschuss machte rückläufige Provisionserträge wett. Die Risikovorsorge sank deutlich auf 52 (84) Millionen Euro.

Die Postbank machte für die Zuwächse vor allem das Online-Geschäft mit neuen Girokonten und das um 22 Prozent gestiegene Volumen neuer Ratenkredite verantwortlich.

Die Kapitaldecke der Postbank ist allerdings - wie bei der Deutschen Bank - zu Jahresbeginn geschrumpft. Sie ging bis Ende März nach den Übergangsvorschriften von Basel III auf 9,3 von 9,6 Prozent zurück, auch weil interne Bewertungen angepasst wurden.

Von

rtr

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