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11.05.2016

15:33 Uhr

Raiffeisen Bank International

Kapitalziele nach Fusion angepasst

Sollte die Fusion der Raiffeisen Bank International mit ihrer Mutter Raiffeisen Zentralbank zustande kommen, würden die Kapitalziele der Bank angepasst. Andere Entscheidungen sind dagegen schon gefallen.

Bankchef Karl Sevelda will die Kapitalziele erst nach einer möglichen Fusion mit der Mutter Raiffeisen Zentralbank anpassen. Reuters

Raiffeisen Bank International

Bankchef Karl Sevelda will die Kapitalziele erst nach einer möglichen Fusion mit der Mutter Raiffeisen Zentralbank anpassen.

WienEine mögliche Fusion der Raiffeisen Bank International (RBI) mit ihrer Mutter Raiffeisen Zentralbank (RZB) könnte zu einer Anpassung der Kapitalziele der Bank führen. Das sagte Bankchef Karl Sevelda am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Solange die Fusion aber nicht unter Dach und Fach sei, bleibe das Ziel einer harten Kernkapitalquote (CET 1) von mindestens zwölf Prozent bis Ende 2017 angemessen.

Die RBI gehört mehrheitlich dem Raiffeisen-Spitzeninstitut RZB. Die beiden Institute hatten am Vorabend mitgeteilt, dass sie eine Fusion prüfen. Details wollte Sevelda nicht nennen. Aufsichtsrat und Hauptversammlung müssen einem solchen Schritt zustimmen. Feststehe, dass die RBI an der Börse notiert bleiben solle. Nicht nur die beiden Institute selbst wollen eine straffere Struktur schaffen. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) sei stets an einer einfacheren Aufstellung der Raiffeisen-Gruppe interessiert gewesen. Der Bankchef rechnet nicht mit einer Verschmelzung noch in diesem Jahr. Komme im laufenden Jahr der Beschluss zustande, könnte die Fusion aber im ersten Halbjahr 2017 abgeschlossen werden, sagte Sevelda.

Von

rtr

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