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26.01.2012

09:45 Uhr

Raiffeisen Bank

Schuldenerlass kostet 60 Millionen Euro

Nach der Einigung mit der ungarischen Regierung auf einen Schuldenerlass erwartet die Raiffeisen Bank International Kosten von bis zu 60 Millionen Euro. Dennoch rechne sie mit einem „herzeigbaren“ Ergebnis.

Raiffeisen will im ungarischen Markt bleiben. AFP

Raiffeisen will im ungarischen Markt bleiben.

WienDie Raiffeisen Bank International rechnet durch den Schuldenerlass in Ungarn mit Belastungen von bis zu 60 Millionen Euro. „Wir gehen nach der Vereinbarung mit der Regierung davon aus, in etwa ein Schadensvolumen zwischen 55 und 60 Millionen Euro zu haben“, sagte Bankchef Herbert Stepic dem „Wirtschaftsblatt“ vom Donnerstag. Die Bank habe jedoch Vorsorgen getroffen, die über diese Summe hinausreichten.

Im Zuge des geplanten Schuldenerlasses für Franken- und Eurokreditnehmer hat sich die Regierung in Budapest mit den Banken vor Weihnachten auf eine Lastenverteilung geeinigt. Damit können die Institute wenigstens einen Teil des Schadens auf den Staat abwälzen.

Stepic will dem Land trotz der Probleme nicht den Rücken kehren. „Wir werden durchtauchen, ich denke nicht daran, das Land zu verlassen. Wir werden die Verluste in Ungarn in einem überschaubaren Zeitrahmen zurückverdienen.“ Insgesamt erwarte er für das laufende Jahr in Zentral- und Osteuropa eine gute Entwicklung. „In Summe erwarte ich, dass wir ein Ergebnis erzielen, das herzeigbar sein wird.

Die große Frage wird sein, wie sich die Bonität und die faulen Kredite entwickeln.“ Bei letzterem hoffe die Bank 2012 auf eine Stabilisierung und erwarte „keine wesentlichen Ausreißer nach oben“, sagte Stepic.

Von

rtr

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