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16.06.2016

13:49 Uhr

Raiffeisen Bank und RZB

Fusionsentscheidung soll bis September fallen

Schon jetzt gehören 60 Prozent der Raiffeisen Bank International zur Raiffeisen Zentralbank – bis zum September will RBI-Chef Karl Sevelda über eine Fusion entscheiden. Das könnte die Kapitalplanung erleichtern.

Die RBI gehört zu 60 Prozent zum Spitzeninstitut Raiffeisen Zentralbank – bald könnte die Fusion anstehen. Reuters

Sitz in Wien

Die RBI gehört zu 60 Prozent zum Spitzeninstitut Raiffeisen Zentralbank – bald könnte die Fusion anstehen.

WienDie Raiffeisen Bank International (RBI) will bis September eine Entscheidung über eine mögliche Fusion mit der Raiffeisen Zentralbank (RZB) treffen. Derzeit liegen noch keine Organbeschlüsse vor, wie RBI-Chef Karl Sevelda am Donnerstag auf der Hauptversammlung sagte. Die in Osteuropa aktive RBI gehört zu gut 60 Prozent dem Spitzeninstitut RZB, das wiederum in Besitz der Raiffeisen Landesbanken steht.

Abgewickelt werden könnte die Verschmelzung mit der RZB über eine Kapitalerhöhung. Da diese Kapitalaufstockung nur der Fusion dienen würde, wären dabei die Bezugsrechte der Aktionäre ausgeschlossen. Vorgesehen sei, dass die RZB-Aktionäre Aktien der RBI erhalten sollen. Das mögliche Umtauschverhältnis sei derzeit aber noch offen. „Durch eine Fusion würde die Kapitalplanung deutlich erleichtert und der kapitalschädliche Minderheitenabzug würde mittelfristig stark reduziert werden“, sagte Sevelda.

Die größten Genossenschaftsbanken (2016)

Platz 10

Evangelische Bank eG (Kassel)

Bilanzsumme: 7,2 Mrd. Euro
Einlagen: 6 Mrd. Euro
Spareinlagen: 1,8 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 4 Mrd. Euro

Platz 9

Sparda-Bank München eG

Bilanzsumme: 7,2 Mrd. Euro
Einlagen: 6,6 Mrd. Euro
Spareinlagen: 1,3 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 4,3 Mrd. Euro

Alle Angaben beziehen sich auf das Jahresende 2016.

Platz 8

Bank für Sozialwirtschaft AG (Köln)

Bilanzsumme: 8,6 Mrd. Euro
Einlagen: 6,6 Mrd. Euro
Spareinlagen: 453 Mio. Euro
Kundenforderungen: 5,5 Mrd. Euro

Platz 8

Sparda-Bank West eG (Düsseldorf)

Bilanzsumme: 9 Mrd. Euro
Einlagen: 8 Mrd. Euro
Spareinlagen: 2,9 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 4,6 Mrd. Euro

Platz 6

Frankfurter Volksbank eG

Bilanzsumme: 9,3 Mrd. Euro
Einlagen: 7,3 Mrd. Euro
Spareinlagen: 1,6 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 5,2 Mrd. Euro

Platz 5

Sparda-Bank Südwest eG (Mainz)
Bilanzsumme: 9,4 Mrd. Euro
Einlagen: 7,7 Mrd. Euro
Spareinlagen: 1,8 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 6,5 Mrd. Euro

Platz 4

BBBank eG (Karlsruhe)

Bilanzsumme: 10,2 Mrd. Euro
Einlagen: 8,7 Mrd. Euro
Spareinlagen: 2,2 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 5,5 Mrd. Euro

Platz 3

Berliner Volksbank eG

Bilanzsumme: 12.5 Mrd. Euro
Einlagen: 10,6 Mrd. Euro
Spareinlagen: 895 Mio. Euro
Kundenforderungen: 7,7 Mrd. Euro

Platz 2

Sparda-Bank Baden-Württemberg eG (Stuttgart)

Bilanzsumme: 13,4 Mrd. Euro
Einlagen: 11,7 Mrd. Euro
Spareinlagen: 4,7 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 10,7 Mrd. Euro

Platz 1

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (Düsseldorf)

Bilanzsumme: 38,8 Mrd. Euro
Einlagen: 25,7 Mrd. Euro
Spareinlagen: 93 Mio. Euro
Kundenforderungen: 29,7 Mrd. Euro

Quelle

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)

Von

rtr

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