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11.01.2005

19:00 Uhr

Rampl muss Ergebnisse liefern

Hypo-Vereinsbank unter Druck

In den vergangenen Jahren hatte die Hypo-Vereinsbank bereits mit Milliardenverlusten, Kapitalerhöhung und einer Konzernaufspaltung zu kämpfen. Und die Bank kommt noch immer nicht zur Ruhe: Derzeit machen neue Übernahmegerüchte die Runde.

HB MÜNCHEN. Zudem will Konzern-Chef Dieter Rampl in den kommenden Wochen Einzelheiten des geplanten Sparprogramms bekannt geben. Dem könnten noch einmal mehrere tausend Arbeitsplätze in Deutschland zum Opfer fallen. Nach enttäuschenden Ergebnissen im vergangenen Jahr steht Rampl unter Druck, Ergebnisse zu liefern.

Der Aktienkurs der HVB wird derzeit vor allem von Medienspekulationen über ein Kaufinteresse der italienischen Unicredito beflügelt. „Da ist nichts dran“, hieß es dazu am Dienstag in Branchenkreisen. Die Unicredito sei zwar sicherlich kein schlechter strategischer Partner, wenn die Konsolidierung losgehe. Kurzfristig sei aber nichts zu erwarten.

Rampl hatte immer wieder betont, wenn die Konsolidierung des Bankensektors in Europa einmal richtig anrolle, wolle die Hypovereinsbank eine aktive Rolle spielen. Der Vorstandschef sieht die zweitgrößte börsennotierte Bank in Deutschland eher in der Rolle des Aufkäufers, denn als Übernahmeopfer. In Finanzkreisen wird aber bezweifelt, ob die HVB in absehbarer Zeit für Akquisitionen die Finanzkraft aufbringen kann.

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