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25.01.2009

11:27 Uhr

Redkordverlust droht

Freddie Mac braucht neue Milliardenhilfen

Der staatlich kontrollierte US-Immobilienfinanzierer könnte sich als Fass ohne Boden erweisen. Nach Schätzungen des Managements benötigt das Institut 35 Mrd. Dollar vom US-Finanzministerium, weil im Schlussquartal 2008 erneut ein Rekordverlust angefallen ist. Bereits im dritten Quartal hatte Freddie Mac 25 Mrd. Dollar Minus erzielt.

Konzernzentrale von Freddie Mac im US-Bundesstaat Virginia: Dem staatlich kontrollierten Immobilienfinanzierer drohen neue Milliardenverluste. Foto: dpa dpa

Konzernzentrale von Freddie Mac im US-Bundesstaat Virginia: Dem staatlich kontrollierten Immobilienfinanzierer drohen neue Milliardenverluste. Foto: dpa

HB NEW YORK. Die zweitgrößte US-Hypothekenbank Freddie Mac benötigt möglicherweise 35 Mrd. Dollar vom US-Finanzministerium. Dies gehe aus den gegenwärtigen Schätzungen des Managements hervor, hieß es in einer Meldung des Unternehmens an die US-Börsenaufsicht SEC.

Die Schätzung bedeutet, dass der unter staatlicher Aufsicht stehende Konzern am Jahresende möglicherweise einen noch höheren Verlust einfuhr als das Rekord-Defizit von gut 25 Mrd. Dollar im dritten Quartal. Die Größe der benötigten Finanzspritze könne jedoch noch deutlich von der genannten Summe abweichen, da die endgültige Bilanz derzeit noch nicht feststehe, hieß es.

Freddie Mac und der Konkurrent Fannie Mae stehen direkt oder indirekt für rund die Hälfte der US-Hypotheken gerade. Die Regierung hatte Anfang September die Kontrolle über die beiden angeschlagenen Institute übernommen, nachdem die Blase am Häusermarkt in den USA geplatzt war.

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