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29.08.2013

14:09 Uhr

Risikoabbau läuft

Apobank tritt beim Gewinn auf der Stelle

Noch schlägt der Sparkurs nicht so richtig an, doch erste Anzeichen für ein Ende der Krise sind vorhanden. Mit Hilfe seiner wohlhabenden Kundschaft könnte das Institut zu alter Stärke zurückfinden.

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Stagnierender Gewinn im ersten Halbjahr. Pressefoto

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Stagnierender Gewinn im ersten Halbjahr.

FrankfurtDie Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) kann die Früchte ihres Umbaus nur langsam ernten. Im ersten Halbjahr stagnierte der Überschuss der größten deutschen Genossenschaftsbank bei 24 Millionen Euro, wie sie am Donnerstag mitteilte. Zwar konnte das Institut von höheren Kundeneinlagen und einem florierenden institutionellen Wertpapiergeschäft profitieren.

Doch der Sparkurs schlägt noch nicht so richtig durch – er verursacht erst einmal Kosten, ging er doch auch mit einem Stellenabbau einher. Außerdem fließt viel Geld in Investitionen. Im Gesamtjahr dürfte die Apobank deshalb nach eigener Einschätzung ebenfalls auf der Stelle treten und abermals einen Gewinn von rund 45 Millionen Euro einfahren.

Die schwere Krise hat die Bank aber offensichtlich überwunden. Sie hatte sich in der Finanzkrise mit risikoreichen Verbriefungen verhoben. Der Risikoabbau in der Bilanz läuft noch immer auf Hochtouren. Jetzt fokussiert sich die Apobank wieder auf das Brot- und Buttergeschäft. Lukrative Kunden hat sie eigentlich - Ärzte, Zahnärzte und Apotheker -, trotzdem ist gerade in der Vermögensverwaltung noch Luft nach oben. Bis 2019 braucht die Apobank nach früheren Angaben weitere gut 200 Millionen Euro an Kapital, um die Reserven zu stärken und sich für das rauere regulatorische Umfeld fit zu machen. Sie sollen aber aus Gewinnen und der Ausgabe weiterer Genossenschaftsanteile kommen, nicht aus einer Kapitalerhöhung.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Coza

29.08.2013, 20:10 Uhr

45 Millionen Euro Gewinn sollten reichen, eine Million hätte auch gereicht.

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