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09.01.2012

14:01 Uhr

RREEF

Deutsche-Bank-Tochter setzt stärker auf Wohnimmobilien

Die Deutsche-Bank-Tochter RREEF entdeckt den Markt für Wohnimmobilien: Künftig will das Unternehmen nach eigener Aussage stärker in dem florierenden Geschäft mitmischen. Bisher lag der Fokus auf Gewerbeimmobilien.

Die Deutsche-Bank-Tochter RREEF setzt künftig stärker auf Wohnimmobilien. dpa

Die Deutsche-Bank-Tochter RREEF setzt künftig stärker auf Wohnimmobilien.

FrankfurtDie Deutsche-Bank-Tochter RREEF will als Immobilieninvestor stärker auf dem florierenden deutschen Wohnungsmarkt mitmischen. Das kündigte Deutschland-Chef Georg Allendorf am Montag für die hauseigenen Immobilien-Spezialfonds an, die auf institutionelle Anleger zielen. Blaupause ist der Ankauf eines Portfolios aus gut 200 Wohnungen nahe Berlin im vergangenen Jahr. Weitere Deals in dieser Größenordnung sollen nun 2012 folgen.

RREEF ist mit seinen insgesamt neun Spezialfonds, insbesondere aber den beiden Offenen Immobilienfonds Grundbesitz Europa und Grundbesitz Global bislang auf Gewerbeimmobilien fokussiert. Der Wohnungsmarkt gerade in Deutschland wird eher von kommunalen oder börsennotierten Immobiliengesellschaften dominiert. Sie müssen sich nun auf neue Konkurrenz einstellen.

Unter dem Strich beliefen sich die Immobilientransaktionen von RREEF 2011 weltweit auf ein Volumen von über 1,9 Milliarden Euro. Gut eine Milliarde davon waren Zukäufe - womit RREEF hinter die eigenen Planungen zurückfiel. Zwar blieben die hauseigenen Offenen Immobilienfonds von der Branchenkrise verschont und konnten vereinzelt sogar günstig Objekte von kriselnden Wettbewerbern übernehmen. Insgesamt boten sich 2011 nach Unternehmensangaben aber vor allem lukrative Verkaufsgelegenheiten, etwa bei der Veräußerung des Münchner Einkaufszentrums PEP kurz vor Jahresende. „Die Märkte sind intakt“, zog Allendorf Bilanz. Für 2012 geht er von einem ähnlichen Transaktionsvolumen aus.

Von

rtr

Kommentare (1)

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09.01.2012, 14:39 Uhr

Wie US-Immobilien deutsche Banken gefährden
http://www.wiwo.de/archiv/gewerbeimmobilien-wie-us-immobilien-deutsche-banken-gefaehrden/5298542.html

Gewerbeimmobilien, 27.01.2010
In den USA drohen Milliardenverluste bei Gewerbeimmobilien – und deutsche Banken drehen heftig mit an dem gefährlich schlingernden Rad. Wie die Branche das Problem verschleiert, welche Lasten auf Wirtschaft und Börse zukommen. Die Zahlen sind dramatisch: Immobilienanalyst Richard Parkus von der Deutschen Bank erwartet, dass speziell die in den Boomjahren 2005 bis 2008 generierten Kredite zu hohen Verlusten führen werden. Für die 2007 ausgegebenen Darlehen prophezeit er einen Gesamtverlust von 21,3 Prozent der Kreditsumme.

Die Gewerbeimmobilien-Kreditblase, viermal so groß wie bei den Wohnimmobilien, ist kurz davor sich in Luft aufzulösen. Es geht um ein Kreditvolumen von über 5 Bio. $, wobei gerade hier die deutschen Bankster sehr stark involviert sind. Immer mehr Einkaufscenter stehen nutzlos in der Pampa rum, die mit Krediten deutscher Banken finanziert wurden. Regionale amerikanische Banken stehen deshalb bereits beim Konkursrichter Schlange. Ebenso die Immobilien-Fonds!!

Bis jetzt sehen wir gerade mal 5% der Krise, die Spitze des Eisbergs. Was sagt uns das? Dabei redet noch niemand über die 18,2Bio. fauler Kreditrisiken europäischer Banken, bzw. über 600 Billionen $ fauler Papierschnipsel weltweit, aus den Bilanzen ausgelagert, um sie vor dem sofortigem Kollaps zu bewahren.
http://siggi40.de/geld-iii/

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