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02.09.2013

14:36 Uhr

Sa, 13.09.2008, 11:14

Wall-Street-Krisengipfel mit US-Finanzminister wegen Lehman Brothers

Führende US-Banker haben in einem Krisengipfel mit US-Finanzminister Henry Paulson über die dramatische Lage der Investmentbank Lehman Brothers beraten.

Sa, 13.09.2008, 11:14Führende US-Banker haben in einem Krisengipfel mit US-Finanzminister Henry Paulson über die dramatische Lage der Investmentbank Lehman Brothers beraten. Paulson habe dabei klargemacht, dass die viertgrößte amerikanische Investmentbank nicht mit Staatshilfen rechnen könne, berichteten das «Wall Street Journal» und die «Financial Times» am Samstag. Übers Wochenende wollten sich die Bankchefs erneut Treffen, um nach einer Lösung für Lehman zu suchen. Die Investmentbank strebt nach einem Rekordverlust und einem drastischen Einbruch der Aktien einen raschen Notverkauf an. Es ist jedoch unklar, ob ein Käufer gefunden werden kann. Ein Zusammenbruch von Lehman würde Schockwellen über die gesamte Branche senden.

Das rund zweistündige Treffen am Freitagabend Ortszeit war außergewöhnlich hochkarätig besetzt. Den Zeitungsberichten zufolge nahmen alle Chefs der Wall-Street-Investmentbanken teil: John Mack von Morgan Stanley, John Thain von Merrill Lynch, Jamie Dimon von J.P. Morgan Chase, Lloyd Blankfein von Goldman Sachs sowie der Chef des Finanzkonzerns Citigroup, Vikram Pandit.

Als mögliche Käufer von Lehman Brothers wurden zuletzt die Bank of Amerika zusammen mit dem Finanzinvestor JC Flowers und dem chinesischen Investitionsfonds CIC sowie die britische Barclays Bank gehandelt. Es wird eine Lösung noch am Wochenende angestrebt, bevor der Aktienkurs von Lehman am Montag noch weiter einbrechen kann.

Von

dpa

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