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08.07.2015

16:38 Uhr

Santander

Spanische Großbank will faule Kredite verkaufen

Einem Insider zufolge will Spaniens größte Bank Santander ein Paket von rund 2600 unbezahlten Hypotheken verkaufen. Eine Beratungsgesellschaft ist offenbar damit beauftragt, die faulen Kredite an den Mann zu bringen.

Spaniens größte Bank Santander möchte laut Insider ein Paket mit faulen Hypothekenkrediten loswerden. ap

Santander

Spaniens größte Bank Santander möchte laut Insider ein Paket mit faulen Hypothekenkrediten loswerden.

MadridSpaniens größte Bank Santander will einem Insider zufolge faule Hypothekendarlehen im Volumen von knapp 800 Millionen Euro loswerden. Das Institut habe dazu die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers angeheuert, sagte die mit dem Vorgang vertraute Person am Mittwoch.

Das angebotene Portfolio umfasse rund 2600 unbezahlte Hypotheken. Der Verkauf werde voraussichtlich in den kommenden Monaten abgeschlossen, das Geschäft befinde sich aber noch in einem frühen Stadium. Santander lehnte eine Stellungnahme ab. Die Zeitung „Expansion“ hatte über die Darlehensverkäufe zuerst berichtet.

Auch Spaniens einstiges Kriseninstitut Bankia steht einem Insider zufolge kurz davor, ausgefallene Kredite zu veräußern. Hier soll es um ein Volumen von 1,3 Milliarden Euro gehen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

08.07.2015, 16:53 Uhr

Na also - da sind sie ja. Jedenfalls ein paar wenige zeigen sich nun.
Viel mehr davon liegt gerade in Spanien noch in den Kellern und wird wegen gesetzlicher Ausnahmeregeln bisher nie abgeschrieben.

Nur auf diese krumme Weise sind die Eurobanken nicht pleite - es dürfte nach hiesiger Erfahrung fast alle betreffen. Allerdings konnte viele von ihnen die bald auch abschreibungsreifen diversen Staatspapiere seit Jahren schon zu Überpreisen und zu Lasten der Steuerzahler an die EZB verkaufen. Die Programme damals beliefen sich auf über 2 Billionen Euro.
Gegen die dort lauernder Schäden für die Haushalte - auch Deutschlands - sind die 100 Mrd. für uns nur Peanuts.

Account gelöscht!

08.07.2015, 16:55 Uhr

@ Ergänzung:

muß heißen:
...........................sind die 100 Mrd. von Griechenland für uns nur Peanuts.

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