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31.10.2011

12:11 Uhr

Schmiergeldprozess

BayernLB war über Gribkowsky-Deal erfreut

Ex-Vorstandsboss Werner Schmidt hat den Verkauf der Formel-1-Anteile durch Gerhard Gribkowsky gelobt. Er hätte dem Deal auch zugestimmt, wenn er von den Schmiergeldzahlungen gewusst hätte.

Gerhard Gribkowsky (rechts) mit seinem Anwalt vor dem Münchener Landgericht. dpa

Gerhard Gribkowsky (rechts) mit seinem Anwalt vor dem Münchener Landgericht.

MünchenIm Schmiergeldprozess gegen den ehemaligen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowksy hat der frühere Vorstandsvorsitzende Werner Schmidt dessen Verkauf der Formel-1-Anteile gelobt. Selbst wenn er 2005 von Millionenzahlungen des Formel-1-Chefs Bernie Ecclestone an Gribkowsky gewusst hätte, hätte er dem Verkauf zugestimmt, sagte Schmidt am Montag als Zeuge vor dem Landgericht München.

Die BayernLB habe die Anteile auf Druck der Finanzaufsicht BaFin bereits auf 300 Millionen Euro abgewertet gehabt. Das Angebot des britischen Finanzinvestors CVC, der schließlich 840 Millionen Dollar zahlte, sei unerwartet gut gewesen, zumal kein anderer Interessent in Sicht gewesen sei, sagte Schmidt. Aber Gribkowskys Wunsch nach einem Sonderbonus habe er abgelehnt. Laut Anklage soll Gribkowsky von Ecclestone 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld kassiert haben.

Von

dapd

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