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28.02.2004

17:58 Uhr

Schröder soll in Gespräche involviert gewesen sein

Ackermann bot Deutsche Bank der Citigroup an

Laut einem Bericht hat Deutsche Bank-Chef Ackermann die Gespräche über ein Zusammengehen mit der Citigroup initiiert. Die Verhandlungen lägen derzeit nur auf Eis - Ackermann habe wegen des Mannesmann-Prozesses keine Zeit.

HB BERLIN. Über eine mögliche Fusion der Deutschen Bank mit der Citigroup gab es des öfteren Gerüchte. Die Gespräche zwischen den beiden Geldhäusern seien aber auf Initiative der Deutschen zustande gekommen, berichtet der «Spiegel» am Sonnabend vorab. Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann habe das Gespräch mit dem Verwaltungsrats-Chef der Citigroup, Sandy Weill, gesucht und sein Institut der weltgrößten Bank angedient, berichtet das Magazin ohne Angaben von Quellen.

Selbst Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sei von Ackermann ins Vertrauen gezogen worden, berichtet der «Spiegel» weiter. Schröder habe gegen eine mögliche Fusion nichts einzuwenden gehabt – unter der Bedingung, dass die Europazentrale der aus der Fusion hervorgehenden Großbank ihren Sitz in Frankfurt nähme.

Zurzeit lägen die Fusionsgespräche auf Eis, weil Ackermann wegen des Mannesmann-Prozesses keine Zeit habe, um den internen Widerstand gegen eine Fusion zu überwinden, hieß es unter Berufung auf Insider. Zudem führe die Deutsche Bank Gespräche mit weiteren Interessenten wie der Credit Suisse oder der Lloyds-Bank, die ebenfalls die Chancen für ein Zusammengehen mit der Deutschen Bank sondierten, berichtet der «Spiegel» weiter.

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