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18.02.2015

13:26 Uhr

Schweiz

Banken drohen schärfere Kapitalvorschriften

Die Schweiz will die Widerstandsfähigkeit der Banken erhöhen. Deshalb prüft die Regierung nun eine Verschärfung der Kapitalvorschriften. Das Finanzministerium soll bis Jahresende entsprechende Vorschläge vorlegen.

Bei der Erarbeitung der Vorschläge sollen auch die betroffenen Banken miteinbezogen werden. dpa

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Bei der Erarbeitung der Vorschläge sollen auch die betroffenen Banken miteinbezogen werden.

ZürichDie Schweizer Regierung prüft eine Verschärfung der Kapitalvorschriften für Großbanken. Die Schweiz schneide im internationalen Vergleich zwar positiv ab, teilte die Regierung am Mittwoch mit. Allerdings seien zusätzliche Maßnahmen und Anpassungen nötig, um die Widerstandsfähigkeit der systemrelevanten Banken weiter zu erhöhen und deren geordnete Abwicklung ohne Kosten für die Steuerzahler zu ermöglichen.

Ansetzen will die Regierung sowohl bei den risikogewichteten Kapitalanforderungen als auch bei der ungewichteten Kapitalquote, der sogenannten Leverage Ratio.

Das Finanzministerium soll bis Jahresende entsprechende Vorschläge vorlegen, die von einer Arbeitsgruppe erarbeitet werden sollen. In der Arbeitsgruppe sollen auch die Finanzmarkt-Aufsicht FINMA und die Schweizerische Nationalbank (SNB) mitarbeiten.

Diese Banken haben die beste Kernkapitalquote

Platz 8

Crédit Agricole (Frankreich) – 9,0 Prozent

Kernkapitalquote nach Basel III ausgewählter Banken, 1. Quartal 2014, Quellen: Bloomberg, Thomson Reuters

Platz 7

Deutsche Bank – 9,5 Prozent

Platz 4

Bank of America (USA) – 9,6 Prozent

Platz 4

JP Morgan (USA) – 9,6 Prozent

Platz 4

Barclays (Großbritannien) – 9,6 Prozent

Platz 3

BNP Paribas (Frankreich) – 10,6 Prozent

Platz 2

HSBC (Großbritannien) – 10,8 Prozent

Platz 1

UBS (Schweiz) – 13,2 Prozent

Auch die betroffenen Banken sollen miteinbezogen werden.

Von

rtr

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