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05.01.2017

15:52 Uhr

Schweiz

Regionalbanken liebäugeln mit Strafzinsen für Privatkunden

Immer mehr Schweizer Regional- und Kantonalbanken denken über Negativzinsen für ihre Privatkunden nach. Das geht aus einer Umfrage der Beratungsgesellschaft EY bei 120 Führungskräften von Schweizer Banken hervor.

Bislang haben nur wenige Schweizer Banken Negativzinsen ab einem gewissen Vermögen angekündigt. dpa

Zins-Eintrag im Sparbuch

Bislang haben nur wenige Schweizer Banken Negativzinsen ab einem gewissen Vermögen angekündigt.

ZürichIn der Schweiz denken immer mehr Regionalbanken über Negativzinsen für ihre Privatkunden nach. 60 Prozent der Kantonalbanken und 38 Prozent der Regionalbanken erwägen dies für reiche Kunden ab einem gewissen Vermögen oder für den Fall, dass die Notenbank die Negativzinsen ausweitet. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Beratungsgesellschaft EY bei 120 Führungskräften von Schweizer Banken hervor. Im Vorjahr hatten jeweils 80 Prozent dieser Institute einen solchen Schritt ausgeschlossen.

Ausländische Banken und Privatbanken sind derzeit jedoch weniger geneigt, ihre Kunden zur Kasse zu bitten. Viele Institute hätten Angst, dass Einleger dann in Scharen ihr Geld abziehen. Bislang haben daher nur wenige Banken Negativzinsen ab einem gewissen Vermögen angekündigt, etwa die PostFinance. Die Schweizerische Notenbank SNB kassiert bei Banken ab einer gewissen Untergrenze Strafzinsen von 0,75 Prozent auf bei ihr geparkte Guthaben. Damit will sie den Franken unattraktiv für Anleger machen und eine weitere wirtschaftsschädliche Aufwertung der Währung verhindern.

Die größten Banken Europas (nach Börsenwert)

Platz 22

Deutsche Bank

Deutschland

23,8 Milliarden Euro

Quelle: Bloomberg / Stand: 13.12.2016

Platz 10

BBVA

Spanien

41,8 Milliarden Euro

Platz 9

Nordea Bank

Dänemark

42,6 Milliarden Euro

Platz 8

Barclays

Großbritannien

46,1 Milliarden Euro

Platz 7

Lloyds Bank

Großbritannien

52,3 Milliarden Euro

Platz 6

ING

Niederlande

52,9 Milliarden Euro

Platz 5

Sberbank

Russland

58,3 Milliarden Euro

Platz 4

UBS

Schweiz

60,2 Milliarden Euro

Platz 3

Banco Santander

Spanien

71,3 Milliarden Euro

Platz 2

BNP Paribas

Frankreich

73,8 Milliarden Euro

Platz 1

HSBC

Großbritannien

154,7 Milliarden Euro

Die Experten von EY begründeten den Gesinnungswandel bei den kleineren Banken damit, dass viele Institute die seit Anfang 2015 bestehenden Negativzinsen nun nicht mehr über andere Kanäle kompensieren können. Zu Beginn etwa hätten viele Institute die Abgabe über höhere Kreditzinsen an die Kunden abgewälzt. Das funktioniere nicht mehr, weil Versicherungen und Pensionsfonds in das Geschäft vordringen und durch die steigende Konkurrenz die Kreditzinsen tief seien. Zudem waren anfangs noch nicht alle Banken von den Negativzinsen betroffen und hatten einen Teil ihrer Freibeträge an andere Institute abgegeben. "Doch diese Einmaleffekte sind weg", sagte EY-Partner Patrick Schwaller. "Negativzinsen sind Gift für die Banken."

Von

rtr

Kommentare (1)

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x y

05.01.2017, 16:20 Uhr

Was erlauben sich die Schweizer eigentlich mit ihrer Terrorfinanzierung???

Es heißt unser 500 Euro Schein wird aus dem Verkehr gezogen, damit es keine Geldwäsche, Terrorismus mehr gibt.

Die logische Schlußfolgerung ist, dass die Schweizer eine Terrornation sind.

Schafft das Bargeld endlich ab und dann 100% Negativzinsen... Dann gibt es keine Diebe oder Terroristen mehr und wir werden alle glücklich sein. Wir werden auch gesünder leben. Das Geld reicht nicht fürs leben? Keine Sorgen mehr. Dann werden wir in Produktionshallen und auf Feldern arbeiten. Die Fürsten werden einmal im Jahr ihre Sklaven besuchen und ihnen für die Unterstützung der "besseren Welt" danken.

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