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13.01.2006

12:50 Uhr

Schweizer Grossbank

UBS zahlt Millionen für Einigung

In einem Fall von nicht angemessenem Handel mit Anlagefonds hat sich die Schweizer Grossbank UBS mit den US-Behörden geeinigt. UBS wird in diesem Zusammenhang 54 Millionen Dollar zahlen.

HB NEW YORK. UBS teilte am Donnerstagabend mit, dass die gegenüber dem Unternehmen erhobenen Anschuldigungen weder anerkennt noch bestritten würden. Die Kosten würden im vierten Quartal verbucht.

In der mit der New Yorker Börse NYSE sowie den Bundesstaaten Connecticut und New Jersey erzielten Einigung geht es um eine Market-Timing genannte Praxis - den Einsatz von Fonds für kurzfristige, spekulative Handelsstrategien. Dies wird of als unangemessen betrachtet, ist aber nicht unbedingt verboten.

Laut NYSE bedienten sich im Zeitraum Januar 2000 bis Dezember 2002 Broker in mindestens sieben UBS-Filialen Market-Timing-Techniken. UBS habe es verabsäumt, Mitarbeiter angemessen zu beaufsichtigen und angemessene Aufzeichnungen aufzubewahren, so die NYSE.

Laut UBS-Angaben seien von den 54 Mill. Dollar 18 Mill. für potenziell betroffene Investoren reserviert und 16 Mill. für die Schulung von Investoren und Securities Enforcement-Massnahmen.

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