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29.08.2014

09:33 Uhr

Schweizer Privatbank

Notenstein übernimmt Kunden von LBBW Schweiz

Im Zuge der Neuausrichtung der LBBW Gruppe übernimmt Notenstein den größten Teil der Kundenvermögen der Landesbank Baden-Württemberg Schweiz. Kleinere Vermögensverwalter haben es auf dem Schweizer Markt schwer.

Die Raiffeisen-Tochter Notenstein hat ihren Sitz in St. Gallen. Imago

Die Raiffeisen-Tochter Notenstein hat ihren Sitz in St. Gallen.

ZürichDie Konsolidierung unter den Schweizer Vermögensverwaltern schreitet weiter voran. Notenstein übernimmt eigenen Angaben vom Freitag zufolge den größten Teil der Kundenvermögen der Landesbank Baden-Württemberg Schweiz. Zur Jahresmitte verwaltete das Geldhaus rund eine Milliarde Franken (rund 830 Millionen Euro). Mehrere Mitarbeiter wechseln zum St. Galler Institut. Hintergrund der Transaktion sei die strategischen Neuausrichtung der LBBW Gruppe. Die Raiffeisen-Tochter Notenstein verwaltet einschließlich Tochtergesellschaften 29 Milliarden Franken an Vermögen.

„Die Übernahme des Kundenvermögens unterstreicht unsere langfristig orientierte Strategie im Private Banking mit dem Ausbau von Marktanteilen in ausgewählten Schlüsselmärkten“, erklärte Notenstein-Chef Adrian Künzi. Die beiden Banken arbeiteten seit Jahren zusammen. So beziehe LBBW Dienstleistungen im Handel, Administration und Informatik von Notenstein. Den Transaktionspreis legten die Parteien nicht offen.

Größte Vermögensverwalter der Welt

Platz 10

Deutsche Bank (Deutschland)

380 Milliarden Dollar (Vorjahr: 387 Mrd. $)

Quelle der Angaben: PAM Insight Wealth Ranking. Stand jeweils Ende 2013 im Vergleich zu 2012.

Platz 9

HSBC (Großbritannien)

382 Milliarden Dollar (Vorjahr: 398 Mrd. $)

Platz 8

BNP Paribas (Frankreich)

383 Milliarden Dollar (Vorjahr 349 Mrd. $)

Platz 7

Raymond James Financial (USA)

454 Milliarden Dollar (398 Mrd. $)

Platz 6

Royal Bank of Canada (Kanada)

660 Milliarden Dollar (647 Mrd. $)

Platz 5

Credit Suisse (Schweiz)

887 Milliarden Dollar (Vorjahr: 862 Mrd. $)

Platz 4

Wells Fargo (USA)

1618 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1200 Mrd. $)

Platz 3

Morgan Stanley (USA)

1909 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 2

Bank of America (USA)

2002 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 1

UBS (Schweiz)

2055 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1747 Mrd. $)

Die höheren Anforderungen der Regulatoren drängen immer mehr kleineren Vermögensverwalter aus dem Schweizer Markt. Auch die Commerzbank und die Dresdner Bank hatten ihre Schweizer Privatbanken verkauft. Gab es 2008 noch 185 Institute in der Schweiz, die hauptsächlich Gelder von reichen Privatkunden betreuten, ist dieser Wert inzwischen auf 151 gesunken. Die Beratungsgesellschaft PwC schätzt, dass davon ein weiterer Viertel verschwinden dürften.

Von

rtr

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