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19.10.2012

09:29 Uhr

„Smith ist ein Versager“

Goldman Sachs schlägt gegen Ex-Manager zurück

Kurz bevor Ex-Manager Greg Smith sein umstrittenes Enthüllungsbuch zu Goldman Sachs auf den Markt bringt, schlägt die US-Investmentbank zurück: Smith sei ein Versager und frustriert wegen ausbleibender Boni.

Ein ehemaliger Manager von Goldman Sachs veröffentlicht ein Buch über das Geschäftsverhalten der Investmentbank. dapd

Ein ehemaliger Manager von Goldman Sachs veröffentlicht ein Buch über das Geschäftsverhalten der Investmentbank.

WashingtonEin halbes Jahr nach den Enthüllungen eines ehemaligen Managers von Goldman Sachs, die Bank nenne ihre Kunden „Muppets“, die es auszunehmen gelte, schlägt die US-Investmentbank nun zurück. Der Manager Greg Smith sei ein „Versager“, er sei frustriert gewesen wegen seiner Bezahlung und fehlender Perspektiven, heißt es in einem an die US-Medien weitergereichten internen Bericht der Bank.

Smith hatte Mitte März in einem Beitrag für die New York Times seinen Arbeitgeber angeprangert und das „verseuchte und zerstörerische Klima“ in der Firma beklagt. Am Montag erscheint sein Buch.

Die US-Medien zitierten aus „Goldman-Kreisen“, Smith' Leistungen seien zwischen 2007 und 2012 „im allgemeinen abgesunken“. Er habe 500.000 Dollar im Jahr verdient und einem Vorgesetzten im Dezember gesagt, er sei deshalb frustriert. Er hoffe auf einen Verdienst von einer Million Dollar im Jahr und eine Beförderung. Als er im Januar erfuhr, wie viel Gehalt und Boni er für das Jahr 2011 tatsächlich bekommen sollte, sei er enttäuscht gewesen und habe „überreagiert“. Vor seiner Kündigung habe er niemals Kritik an der Unternehmenskultur geäußert.

Goldman habe in Millionen von E-Mails nur einen einzigen Fall entdeckt, in dem ein Kunde als „Muppet“ bezeichnet worden sei. Die Bank geht jetzt in die Offensive, weil am Montag Smith' Buch „Warum ich Goldman Sachs verließ“ erscheint. Darin beschreibt er laut US-Medien ausschweifende Partys und kostenlose Urlaube der gut bezahlten Manager von Goldman Sachs. „Sich mit Kunden zu besaufen, kam regelmäßig vor.“

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Von

afp

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

19.10.2012, 11:31 Uhr

lol, das Übliche also.
Versager sind diese Leute bei dieser Bank alle.
Zwar nicht monetär, aber ethisch-moralisch auf jeden Fall.
Schmarotzer, Trickser, Zerstörer und machtbesessene menschliche Nullen.
Wahrscheinlich kann jeder der dort freiwillig geht, froh sein. Und es wird eine Ehre sein, von diesem ehemaligen Arbeitgeber beschimpft zu werden. So einen Status muß man sich auch erst einmal "erarbeiten".

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