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01.09.2015

15:16 Uhr

SNB

Schweizer Notenbank: PostFinance ist systemrelevant

Die PostFinance, eine Tochtergesellschaft der Schweizerischen Post, ist nach Ansicht der Schweizerischen Nationalbank systemrelevant. Dieser Kategorie gehören bislang vier weitere Finanzinstitute an.

huGO-BildID: 41164743 epa04561148 The Swiss National Bank, SNB, photographed 15 January 2015, in Bern, Switzerland. The Swiss National Bank (SNB) ended the day by abandoning its exchange rate control and cut interest rates to -0.75 to send the franc soaring against the single currency. The Swiss franc rose by almost 30 per cent against the europe after the move shocked global markets. EPA/PETER KLAUNZER +++(c) dpa - Bildfunk+++ dpa

Schweizerische Nationalbank

huGO-BildID: 41164743 epa04561148 The Swiss National Bank, SNB, photographed 15 January 2015, in Bern, Switzerland. The Swiss National Bank (SNB) ended the day by abandoning its exchange rate control and cut interest rates to -0.75 to send the franc soaring against the single currency. The Swiss franc rose by almost 30 per cent against the europe after the move shocked global markets. EPA/PETER KLAUNZER +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Schweizerische Nationalbank hat die PostFinance für systemrelevant erklärt. Die Entscheidung sei nach vorheriger Anhörung von PostFinance und der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) getroffen worden und rechtskräftig, teilte die SNB am Dienstag auf ihrer Internetseite mit.

Die übrigen systemrelevanten Finanzinstitute, die zur Kategorie „zu groß zum Scheitern“ gehören, sind die UBS, Raiffeisen Schweiz, Credit Suisse und die Zürcher Kantonalbank.

In ihrer Verfügung habe die SNB „die bedeutende Stellung von PostFinance im inländischen Einlagengeschäft und die starke Position im Zahlungsverkehr in der Schweiz“ hervorgehoben, erklärte PostFinance in einer Mitteilung auf ihrer Internetseite.

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Das nicht börsennotierte Finanzinstitut, das sich selbst als „Marktführer im Zahlungsverkehr“ bezeichnet, wird deshalb in einem nächsten Schritt „gemeinsam mit der Finma die Umsetzung der besonderen Anforderungen“ im Hinblick auf Eigenmittel, Liquidität, Risikokonzentration und der Erarbeitung des Notfallplans angehen.

Die Schweiz musste während der Finanzkrise die UBS mit Staatsgeldern stützen, was die Aufseher veranlasste, die regulatorischen Anforderungen zu verstärken, um eine Wiederholung zu vermeiden.

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