Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.10.2011

17:32 Uhr

Societe Generale

Bankenkrise ist nur mit Liquidität lösbar

Den Banken Europas fehlt es nach Ansicht des Chefs der Societe Generale an zwei Dingen: Liquidität und Vertrauenswürdigkeit. Eine Rekapitalisierung sei dagegen wenig hilfreich.

Der Vorstandsvorsitzende des Französischen Bankhauses Societe Generale, Frédéric Oudéa. dpa

Der Vorstandsvorsitzende des Französischen Bankhauses Societe Generale, Frédéric Oudéa.

ParisEine Rekapitalisierung der europäischen Banken ist nach Einschätzung des Chefs der französischen Großbank Societe Generale, Frédéric Oudéa, nicht nötig und würde zudem die Schuldenkrise nicht lösen. „Wichtig ist, bei der griechischen Problematik so schnell wie möglich zu handeln und das Vertrauen in die Fähigkeit jeder Bank in Europa zum Schuldenabbau wiederzustellen“, sagte Oudéa am Freitag.

Das Hauptproblem der Finanzinstitute liege in der Liquidität. Das Vertrauen in die Refinanzierungsmöglichkeiten über die Märkte schwinde. Zugleich betonte der 48-Jährige, die Situation sei für alle europäischen Institute „handhabbar“ - auch für SocGen.

Der Börsenwert von Frankreichs zweitgrößter Bank ist in den letzten drei Monaten um fast die Hälfte eingebrochen. Anleger machen sich Sorgen um die Finanzstärke des Geldhauses. Französische Banken sind vergleichsweise stark in Griechenland engagiert. Anfang des Monats hatte SocGen angekündigt, Vermögenswerte zu veräußern, um bis zu vier Milliarden Euro frisches Kapital einzusammeln.

In Europa wird derzeit über verschiedene Möglichkeiten für Bankenhilfen diskutiert. Ein Streit ist darüber entbrannt, ob Mittel aus dem Rettungsfonds EFSF genutzt werden sollten, um angeschlagene Institute zu stützen. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen will Frankreich seinen eigenen Instituten mit EFSF-Geld helfen.

Von

rtr

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

lowabras

07.10.2011, 17:52 Uhr

Hier eine Website mit umfassenden Informationen über das bestende Finanz- und Wirtschaftssystem, sowie umfassenden Hintergrundinformationen und aktuellen Links zu allen möglichen Stichworten:
http://steuerembargo.co.de

Marktwirtschaft-statt-Bail-Out

08.10.2011, 12:19 Uhr

In der Société Générale war es möglich, dass deren kleiner Händler Kerviel "unbemerkt" eine "unautorisierte" Risikoposition von 50 Milliarden Euro aufbauen konnte.
Das "unsichtbare" 50-Milliarden-Riesenrad wurde schließlich mit einem 5-Milliarden-Verlust gestoppt.
Es ist ein Treppenwitz, dass nun vom Subventionsparasiten Société Générale der Ruf nach Vertrauen und Liquidität erschallt
Ohne den Handlanger Trichet, der die EZB-Bilanz in eine Risikomüllhalde des französischen Bankensektors verwandelte und ohne die gerichtsnotorische ("Begünstigung im Amt") IWF-Lagarde
wäre die Triade aus Société Générale, BNP Paribas und Credit Agricole längst Wirtschaftsgeschichte.
Diese durchkorrumpierte Triade wird den Deutschen als "Troika" vorgestellt, wenn es darum geht, mit dem "Eurorettungsmärchen"
Subventionen zu schnorren.

Account gelöscht!

08.10.2011, 18:34 Uhr

.
Die Engländer glaubten auch mal auf Griechenland setzen zu können.
Was gönne ich das den Franzosen.

Wer nicht bemerkt, daß er persönlich in einem unvorteilhaftem Kulturkreis lebt, muß so enden. Liebe deutsche und französische Jugend, hinterfragt mal ob ihr mit all dem Gesindel daß ihr Vorfahren nennt fundamental gut positioniert seid. Ich kann euch nur raten, tretet 80% eures Wissens in die Tonne, dann kriegt ihr vielleicht noch einmal die Kurve. Ansonsten werden die euch vollends ruinieren.
.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×