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04.05.2016

12:31 Uhr

Société Générale

Nächste Sparrunde bei Frankreichs Großbank

Ihre Aktionäre kann die Nummer zwei der französischen Banken positiv überraschen. Weniger erfreuliche Nachrichten hält sie für die Mitarbeiter bereit - es werden noch mehr Stellen gestrichen.

Im Investmentbanking soll noch mehr gespart werden als bisher geplant. AFP; Files; Francois Guillot

Firmensitz der Société Générale in Paris

Im Investmentbanking soll noch mehr gespart werden als bisher geplant.

ParisDie französische Großbank Societe Generale will die Kosten weiter senken. Im zuletzt schwächelnden Investmentbanking sollen bis nächstes Jahr zusätzlich 220 Millionen Euro eingespart werden, wie die Nummer zwei des Landes nach BNP Paribas am Mittwoch mitteilte. Damit sind für den Zeitraum 2012 bis 2017 insgesamt zwei Milliarden Euro an Kostensenkungen eingeplant. Finanzchef Philippe Heim sagte, defizitäre Bereiche würden geschlossen. Die Anpassungen gehen auf die heftigen Marktturbulenzen im Januar und Februar zurück, die bei allen Investmentbanken Spuren hinterlassen haben.

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Sie ist die Ausnahme von der Regel. Während die meisten anderen europäischen Geldhäuser mehr schlecht als recht ins Jahr starteten, lässt die französische Großbank BNP Paribas die Analysten staunen.

Bereinigt um Sonderfaktoren sank der SocGen-Nettogewinn im ersten Quartal leicht auf 829 Millionen Euro. Die Einnahmen der Bank fielen um knapp drei Prozent. Im Investmentbanking brach das Ergebnis um fast 15 Prozent ein.

Frankreichs Marktführer BNP hatte sich zu Jahresbeginn besser aus der Affäre gezogen. Dank geringerer Rückstellungen für faule Kredite und gesunkener Kosten kletterte der Gewinn hier um rund zehn Prozent auf 1,81 Milliarden Euro.

Doch auch SocGen übertraf mit den Zahlen zum ersten Quartal noch die Erwartungen der Experten, weil es weniger Belastungen durch ausfallgefährdete Kredite gab. An der Pariser Börse stiegen SocGen-Aktien daraufhin mehr als drei Prozent.

Von

rtr

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