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24.01.2007

14:00 Uhr

Sondereffekte treiben Gewinn 2006

DBV Winterthur schneidet besser ab

Die Wiesbadener Versicherung DBV Winterthur hat im vergangenen Jahr mehr verdient. Das gute Abschneiden gelang vor allem dank Sondereffekten. Doch auch operativ lief es besser.

HB FRANKFURT. Der Jahresüberschuss nach Steuern sei nach vorläufigen Zahlen um mehr als 60 Prozent auf 221,7 Mill. Euro geklettert, teilte das zur französischen Axa gehörende Unternehmen am Dienstag mit. Allerdings seien davon insgesamt 90 Mill. Euro auf einmalige Effekte aus der Aktivierung von stillen Reserven und Körperschaftssteuerguthaben zurückzuführen. Operativ konnte die DBV ihren Gewinn aber immerhin um 24,8 Prozent steigern. Absolute Zahlen präsentiert das Unternehmen erst auf der Bilanzpressekonferenz am 16. April.

Die Beitragseinnahmen lagen mit 3,9 Mrd. Euro 5 Prozent höher aus als vor Jahresfrist. Zuwächse gab es dem Unternehmen zufolge lediglich im Bereich Personenversicherungen. Bei den Schadensversicherungen habe erneut der anhaltende Preiswettbewerb auf die Prämieneinnahmen gedrückt.

Die DBV Winterthur gehört seit ein paar Wochen zur französischen Axa. Diese hatte die schweizerische Winterthur-Gruppe von der Großbank Credit Suisse übernommen. Axa hält über die Winterthur-Gruppe 96,7 Prozent an DBV Winterthur.

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