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27.09.2016

14:02 Uhr

Sorge in Berlin

Merkel attestiert Deutscher Bank Schwierigkeiten

Die deutsche Kanzlerin hat sich zurückhaltend zu den Problemen der Deutschen Bank geäußert. Sie wünsche sich, dass alle Unternehmen, auch wenn es temporäre Schwierigkeiten gebe, eine gute Entwicklung nehmen.

Merkel äußert sich zur Krise

Deutsche Bank - Ein Fall für Staatshilfen?

Merkel äußert sich zur Krise: Deutsche Bank - Ein Fall für Staatshilfen?

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BerlinKanzlerin Angela Merkel hat sich zurückhaltend über die Lage der Deutschen Bank und möglichen Staatshilfen geäußert. „Zur Deutschen Bank möchte ich nur soviel sagen, dass die Deutsche Bank ein Teil des deutschen Banken- und Finanzsystems ist“, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag in Berlin auf die Frage, ob sie besorgt sei, dass der Staat eingreifen müsse. „Und dass wir uns natürlich wünschen, dass alle Unternehmen, auch wenn es temporäre Schwierigkeiten gibt, eine gute Entwicklung nehmen.“

Darüber hinaus wolle sie das Thema nicht kommentieren. Merkel wollte sich bereits vor zehn Tagen nicht zu Berichte über die Deutsche Bank äußern.

Die Deutsche Bank hatte am Montag ein Treffen von Bank-Chef John Cryan mit Merkel nicht weiter kommentieren. Ein Insider betonte aber, dass das Gespräch im Juli stattgefunden habe und damit lange bevor die zweistellige Milliardenforderung der US-Justiz durchsickerte. Damals sei es vor allem um die Auswirkungen des Brexit-Votums der Briten gegangen. Cryan habe zu keiner Zeit die Kanzlerin gebeten, im US-Hypothekenstreit zu intervenieren, betonte eine Sprecherin. Staatshilfen stünden nicht zur Debatte, hatte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag gesagt.

Der CDU/CSU-Obmann des Finanzausschusses des Bundestages, Hans Michelbach, sagte gegenüber Bloomberg News: „Dass wir der Deutschen Bank mit Steuergeldern helfen, ist nicht vorstellbar.“ Denn Staatshilfen würden einen öffentlichen Aufschrei verursachen und die Politik würde an Glaubwürdigkeit verlieren. Die Deutsche Bank sei nicht mit der Pleitebank Lehman vergleichbar. Sie sei in der Lage, „allein die Kurve“ zu kriegen.

„Der Bundesregierung ist generell bekannt, dass sich das US-Justizministerium in der Vergangenheit auch mit anderen Kreditinstituten auf Vergleichszahlungen geeinigt hat“, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert. „Und die Bundesregierung geht davon aus, dass auch in diesem Verfahren auf der Grundlage der Gleichbehandlung ein faires Ergebnis erzielt wird.“

Von

rtr

Kommentare (12)

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Herr Peter Kastner

27.09.2016, 17:23 Uhr

Amerika schützt seine Interessen, Kanada schützt seine Interessen, Australien tut dies, Österreich, Tschechien usw. Merkel unterstützt Griechenland, die Türkei und sonstwen. Sie hat mit dem Finger auf griechischen Banken, italienische Banken, spanische Banken gezeigt und jetzt haben die deutschen Banken auf einmal auch nur noch ein ganz dünnes Hemdchen an. Sie hat die Lage einfach nicht im Griff.

Herr carlos santos

27.09.2016, 17:34 Uhr

Abschied als Kommentar -schreiber beim Handelsblatt:
TEIL 1 :
In meine Jugendjahren da kaufte ich jeden Freitag den Handelsblatt und auch die Frankfurter Allgemeine...denn es gab noch kein Internet !
Ich studierte die Tendenzen der Weltmärkte und verfolgte die Weltpolitik !
Regeln die damals für Wirtschaft und Politik galten, gelten heute nicht mehr da es innerhalb von Sekunden auf dem ganzen Erdball zu ganz andere Entscheidungen in der Welt-Wirtschaft oder in der Welt-Politik kommen können dass alles was bisher Gut war ins negative drehen kann und sämtliche Anstrengungen vernichten können.

Heute lese ich, dank meiner Sprachkenntnisse in Afrika, USA, Cuba, Deutschland, Schweiz, Österreich so viele verschiedene Tageszeitungen wie nur möglich.
NUR SO ENTKOMMT MAN EINE DIKTATUR DIE NACHRICHTEN UNTERDRÜCKT !

Es ist unerträglich mit zu bekommen wie gerade das Europäischer Kontinent in Wirtschaftliche, Politische oder auch gesellschaftlicher belange sich so schlecht entwickelt hat durch die Unqualifizierte Kräfte die es steuerten geworden ist als auch dass es weiterhin unmenschlicher von Tag zu Tag wird !
Weder eine Europäische Union noch einzelne Europäische Staaten haben eine Lösung für die vergangene aufgekommene Problematiken...und noch viel weniger für uns bis heute noch nicht in der Bevölkerung bekannt gewordene Probleme die sich in den kommenden Zeiten zeigen werden müssen aber unsere Staats-und Wirtschaft führende nicht kompetent sich schon heute erweisen den wachsende Probleme je einmal gerecht zu werden.
Durch den Handelsblatt wurde mir möglich zu zeigen was alles weit im voraus abzufangen wäre...Wirtschaftlich, Politisch als auch gesellschaftlich !
Es war mir ein vergnügen die auszulachen die einst mich nicht bei sich haben wollten !!!

Herr carlos santos

27.09.2016, 17:35 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette

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