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26.10.2016

17:39 Uhr

Spanische Großbank

Brasiliengeschäft rettet Bilanz von Santander

Auch die – gemessen am Börsenwert – größte Bank der Euro-Zone leidet unter den Mini-Zinsen. Trotzdem verzeichnet Santander im abgelaufenen Quartal einen gestiegenen Gewinn. Der Dank dafür geht nach Brasilien.

Nicht nur in Spanien und Großbritannien wurde weniger verdient, sondern in weiten Teilen ganz Europas. dpa

Santander

Nicht nur in Spanien und Großbritannien wurde weniger verdient, sondern in weiten Teilen ganz Europas.

MadridZuwächse in Brasilien haben der spanischen Großbank Santander die Quartalsbilanz gerettet. Der Überschuss sei von Juli bis September um ein Prozent auf 1,7 Milliarden Euro gestiegen, teilte Santander am Mittwoch mit. Damit wurden die Analystenerwartungen deutlich übertroffen. Auch zum Jahresende rechnet die gemessen am Börsenwert größte Bank der Euro-Zone mit einem Gewinnplus.

Das Institut leidet in Europa – wie viele Konkurrenten – unter den anhaltenden Mini-Zinsen. Deswegen wurde unter anderem in Spanien und Großbritannien weniger verdient. In Brasilien erholt sich die Wirtschaft dagegen nach jahrelanger Krise. Hier blieben deswegen im Kreditgeschäft und auch unter dem Strich wieder mehr hängen.

Von

rtr

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