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01.03.2013

18:38 Uhr

Spekulant

Ex-UBS-Händler Adoboli geht in Berufung

Der frühere UBS-Händler war von einem Londoner Gericht wegen Betrugs zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Dagegen hat Kweku Adoboli nun Berufung eingelegt.

Der frühere UBS-Händler Kweku Adoboli ist gegen das Urteil des Londoner Gerichts in Berufung gegangen. Reuters

Der frühere UBS-Händler Kweku Adoboli ist gegen das Urteil des Londoner Gerichts in Berufung gegangen.

LondonDer wegen Betrug zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilte frühere UBS-Händler Kweku Adoboli hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Der 32 Jahre alte Händler hatte bei der größten Schweizer Bank in London mit unerlaubten Spekulationen mit börsennotierten Indexfonds einen Handelsverlust von 2,3 Milliarden Dollar verursacht und war dafür im November zu einer Gefängnisstrafe von sieben Jahren verurteilt worden. Der Antrag auf ein neues Verfahren ging am 21. Dezember beim zuständigen Londoner Gericht ein, wie ein Sprecher am Freitag erklärte. Ein Einzelrichter werde zunächst über die Zulässigkeit des Antrags entscheiden. Werde dem Antrag stattgegeben, komme die Angelegenheit vor ein Berufungsgericht. Einen Zeitplan dafür gebe es nicht.

Vor Gericht hatte Adoboli eingeräumt, dass er Risiko-Vorschriften der Bank missachtet und mit geheimen Konten gearbeitet hatte. Zu seiner Verteidigung führte er ins Feld, dass er dabei immer das Wohl der Bank im Auge gehabt habe und seine Vorgesetzten seine Handlungen stillschweigend geduldet hätten.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Mazi

01.03.2013, 22:37 Uhr

Ich glaube ihm.

Für meine Begriffe wurde hier Tätigkeit und Aufgabe des Vorgesetzten überhaupt nicht bewertet. Wer so sträflich das interne Kontrollsystem organisiert ist der Hauptschuldige. Während der Kleinste in den Knast geschickt wird, haben seine Vorgesetzten Millionen an Boni eingestrichen.

Das kann niemand für Recht empfinden. Das müssen auch Richter erkennen und sich sagen lassen.

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