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13.06.2014

07:11 Uhr

Standortentscheidung

Commerzbank schrumpft in London

Die Commerzbank verkleinert ihr Investmentbanking in London. Das Unternehmen schließt in der britischen Hauptstadt wohl ein Team, das Firmen bei Übernahmen berät. Die Mehrzahl der Beschäftigten siedelt nach Frankfurt um.

Einige Commerzbank-Mitarbeiter müssen die Taschen packen. Reuters

Einige Commerzbank-Mitarbeiter müssen die Taschen packen.

LondonDie Commerzbank verlagert offenbar den Geschäftsbereich Fusionen und Übernahmen (M&A) aus Großbritannien, um sich auf deutsche Kunden zu konzentrieren. Das erfuhr Bloomberg News am Donnerstag von drei Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind.

Der Großteil des etwa zehnköpfigen M&A-Teams werde umgesiedelt, sagten zwei der Personen, die namentlich nicht genannt werden wollten. Die Leiterin des britischen Bereichs, Rosalind Hedley-Miller, wird den Angaben zufolge in den Ruhestand gehen.

Ein Vertreter der Bank mit Sitz in Frankfurt lehnte eine Stellungnahme zu dem Thema ab.

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Die Commerzbank habe dem britischen Team alternative Stellen angeboten, verlautete aus den Kreisen. Zwei planten nach New York zu gehen, etwa ebenso viele dürften nach Hongkong wechseln. Die Mehrzahl der restlichen Mitarbeiter wird sich demnach nach Frankfurt versetzen lassen.

Der Schritt ermöglicht es der Bank, Kunden in China und den Vereinigten Staaten, die sich nach Akquisitionen in Deutschland umschauen, zu beraten, hieß es weiter. Nach Aussage einer der Personen könnten sich die britischen Banker dazu entschließen, die Bank zu verlassen.

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