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10.06.2013

14:54 Uhr

Stellenstreichungen

Sal. Oppenheim will zurück in Gewinnzone

Dank des Sparprogramms der krisengeschüttelten Privatbank Sal. Oppenheim hofft das Institut, ab 2015 wieder Gewinn machen zu können. Der Tochter der Deutschen Bank stehen weitere große Umbaumaßnahmen bevor.

Der Vorstandsvorsitzende der Privatbank, Wolfgang Leoni, auf einem Foto von 2009. PR

Der Vorstandsvorsitzende der Privatbank, Wolfgang Leoni, auf einem Foto von 2009.

FrankfurtDie Deutsche Bank-Tochter Sal. Oppenheim wird nach Einschätzung ihres Managements frühestens im übernächsten Jahr wieder Gewinne erzielen. „2015 werden wir wieder schwarze Zahlen schreiben“, sagte der seit April amtierende Vorstandsvorsitzende der Kölner Privatbank, Wolfgang Leoni, am Montag in Frankfurt. 2013 und 2014 seien noch vom Umbau des Traditionshauses belastet.

Die Bank mit zuletzt 870 Arbeitsplätzen hatte Ende Mai mitgeteilt, bis Ende 2014 bis zu 330 Stellen in Deutschland zu streichen. „Wir haben dieses Mal sehr tief geschnitten und sind kostenmäßig so niedrig gegangen, dass wir hier auf längere Sicht keine weiteren Maßnahmen ergreifen müssen“, sagte Leoni. Lediglich am Standort Luxemburg mit derzeit 160 Stellen könnte es noch zu überschaubaren Einschnitten beim Personal kommen: „Da kann es sein, dass wir noch eine kleine Arrondierung vornehmen“, sagte Leoni.

Die einst größte europäische Privatbank mit zeitweise gut 4000 Mitarbeitern war nach Fehlspekulationen und hohen Verlusten 2009 von der Deutschen Bank übernommen worden. Sal. Oppenheim will sich nun ganz auf das Kerngeschäft Vermögensverwaltung konzentrieren.

Von

dpa

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