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21.11.2014

18:26 Uhr

Stresstest

RBS besteht trotz Rechenfehler

Die Kernkapitalquote der Royal Bank of Scotland fällt niedriger aus als bisher angenommen. Damit hat die britische Großbank den europäischen Stresstest nur knapp bestanden. Schuld an dem Irrtum ist wohl ein Rechenfehler.

Die Royal Bank of Scotland hat sich bei der Berechnung ihrer Kernkapitalquote verrechnet. dpa

Die Royal Bank of Scotland hat sich bei der Berechnung ihrer Kernkapitalquote verrechnet.

LondonDie Royal Bank of Scotland hat sich nach eigener Auskunft beim EU-Stresstest verrechnet und die Fitnessprüfung doch nur knapp bestanden. Das zu 80 Prozent dem britischen Staat gehörende Institut räumte am Freitag ein, bei der von den europäischen Aufsehern geforderten Berechnung einer zentralen Kennziffer einen Fehler gemacht zu haben. Nachdem dieser korrigiert worden sei, betrage die harte Kernkapitalquote nach Basel III im angenommenen Krisenfall nur noch 5,7 Prozent. Die Institute mussten mindestens 5,5 Prozent aufweisen, um den Test zu bestehen. Bisher hatte RBS die Quote mit 6,7 Prozent ermittelt.

RBS-Aktien gaben 1,5 Prozent nach.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Manfred Zimmer

21.11.2014, 20:32 Uhr

Ist doch erstaunlich, dass der Fehler der EZB-Bankenaufsicht nicht aufgefallen ist.

Damit ist wohl die neue Bankenaufsicht geoutet.

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