Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.08.2016

00:04 Uhr

Swap-Geschäfte

USA schicken Aufseher zur Deutschen Bank

2,5 Millionen Dollar Strafe zahlte die Deutsche Bank vor knapp einem Jahr an die US-Derivate-Aufsicht wegen seiner Meldungen über Swap-Geschäfte. Nun hat die Behörde erneut Bedenken – und schaut der Bank auf die Finger.

Swap-Geschäfte der Deutschen Bank geraten in den USA abermals ins Visier der Derivate-Aufsicht CFTC. dpa

Deutsche Bank

Swap-Geschäfte der Deutschen Bank geraten in den USA abermals ins Visier der Derivate-Aufsicht CFTC.

New YorkDie US-Derivate-Aufsicht CFTC schaut der Deutschen Bank bei ihren Swap-Geschäften verstärkt auf die Finger. Das Geldhaus habe am Donnerstag der Bestellung eines Aufsehers zugestimmt, teilte die CFTC mit.

Berkshire Hathaway: Buffetts Absage an „finanzielle Vernichtungswaffen“

Berkshire Hathaway

Buffetts Absage an „finanzielle Vernichtungswaffen“

Schon 2003 hatte Warren Buffett Derivate als „finanzielle Waffenvernichtungswaffen“ bezeichnet. Doch dann deckte er sich selbst damit ein. Erst jetzt trennte er sich von den letzten Absicherungsinstrumenten für Anleihen.

Hintergrund sei der Umgang des Instituts mit einem Systemausfall am 16. April. Einige Probleme seien noch nicht gelöst, wirkten sich auf die öffentlich zugänglichen Information aus und behinderten so die CFTC bei ihrer Risikobewertung. Die Deutsche Bank erklärte, sie verstehe die Bedenken der Behörde und werde allen Auflagen nachkommen.

Bereits im Oktober hatte die CFTC das deutsche Geldhaus im Zusammenhang mit seiner Berichterstattung über Swap-Geschäfte zur Zahlung einer Strafe von 2,5 Millionen Dollar verurteilt.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×