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10.02.2012

16:43 Uhr

Thorsten Strauß

Kommunikator für die Doppelspitze der Deutschen Bank

Thorsten Strauß, Ex-Sprecher des Medienkonzerns Bertelsmann, geht zur Deutschen Bank. Ein schwieriger Job erwartet ihn. Denn als Kommunikationschef des Geldhauses spricht er künftig für eine Doppelspitze.

Thorsten Strauß wird neuer Kommunikationschef der Deutschen Bank. picture alliance

Thorsten Strauß wird neuer Kommunikationschef der Deutschen Bank.

DüsseldorfDas Ende der Ära Ackermann kommt schneller als gedacht: Die Deutsche Bank hat heute Thorsten Strauß als neuen Kommunikationschef von Deutschlands größtem Geldhaus verpflichtet. Strauß war bis Mitte Oktober vergangenen Jahres Leiter der Unternehmenskommunikation des Medienkonzerns Bertelsmann. Er wird bereits im März seine Arbeit beginnen. Allerdings möchte er sich zunächst hinter den Kulissen einarbeiten und für die Bank dann offiziell ab Juni die Sprecherrolle von seinem Vorgänger Stefan Baron übernehmen.

Strauß wird eine komplizierte Aufgabe haben, da er sich als Diener zweier Herren erweisen muss. Ab Ende Mai lenkt bei der Deutschen Bank eine Doppelspitze aus dem bisherigen Vorstandsmitglied Jürgen Fitschen und dem Investmentbanker Anshu Jain die Geschäfte. Strauß' Vorgänger Baron verlässt das Unternehmen gemeinsam mit dem bisherigen Vorstandschef Josef Ackermann und geht zum 31. Mai in den Ruhestand.

Strauß sicherte sich die Zuständigkeit für die externe und interne Kommunikation sowie den Bereich Corporate Social Responsibilty der Bank, also die Kontaktpflege zur Politik in Berlin und anderen Hauptstädten. Nach einem monatelangen Auswahlverfahren für die Sprecherposition bei der Deutschen Bank entschieden sich Fitschen und Jain für ihn.

Strauß hatte seine Karriere als Journalist begonnen und unter anderem als Lokalredakteur der ostwestfälischen Regionalzeitung „Die Glocke“ gearbeitet. Dann diente er im Bertelsmann-Konzern in verschiedenen Kommunikationspositionen. Er ist ein enger Vertrauter des ehemaligen Konzernchefs Hartmut Ostrowski. Dessen Aufstieg vom Spartenvorstand zum Konzernsprecher beförderte Strauß mit Geschick und Schlitzohrigkeit. Als Ostrowski das Unternehmen Ende Oktober vergangenen Jahres verlassen hatte, ging auch Strauß.

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