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01.03.2013

10:41 Uhr

Traditionshaus

Chefwechsel bei Privatbank Sal. Oppenheim

Die Deutsche Bank hatte nach der Beinahe-Pleite den Sanierer Wilhelm von Haller bei Sal. Oppenheim eingesetzt. Er soll zurück nach Frankfurt zur Konzernzentrale wechseln. Ein Nachfolger ist bereits gefunden.

Die bisherige Führungsebene der Kölner Privatbank muss sich einem Prozess wegen Betrugs stellen. dapd

Die bisherige Führungsebene der Kölner Privatbank muss sich einem Prozess wegen Betrugs stellen.

Köln/FrankfurtDer Chef der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim geht von Bord. Wilhelm von Haller wechsle zurück zur Konzernmutter Deutsche Bank, teilte die Privatbank mit. Bei der Deutschen Bank solle sich von Haller in der geplanten Mittelstandsoffensive engagieren.

Die Führung bei Sal. Oppenheim übernimmt der bisherige Anlagechef Wolfgang Leoni, der bereits seit 2009 in Vorstand der Privatbank sitzt. Vorher war der Banker in führender Position bei Deka Investment. „Die Privatbank Sal. Oppenheim wird auch in Zukunft eine tragende Rolle im Deutsche Bank-Konzern spielen“, kommentierte Michele Faissola, Leiter der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank, den Personalwechsel. Leoni verfüge über mehr als 20 Jahre Erfahrung bei der Kundenbetreuung.

Streit um Oppenheim-Prozess

Video: Streit um Oppenheim-Prozess

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Die Deutsche Bank hatte das kriselnde Traditionshaus nach der Beinahe-Pleite 2009 übernommen und von Haller als Sanierer entsandt. Sal. Oppenheim kämpfte sich seither zwar mühsam in die schwarzen Zahlen zurück. Doch die Mini-Gewinne reichen der Mutter noch nicht. Ein Sparprogramm soll helfen. Finanzkreisen zufolge wackeln bei Sal. Oppenheim knapp 500 der zuletzt noch 930 Stellen. Die Verhandlungen darüber sollen in Kürze beginnen.

.

Von

rtr

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