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08.10.2014

16:00 Uhr

Trotz Sanktionen

Russische Bank kann in Italien zukaufen

Insider berichten von Zukäufen einer russischen Bank in der EU. Offenbar werden die Pläne der Großbank VTB konkreter, das Modehaus Roberto Cavalli zu übernehmen. Die Sanktionen machen eine Barzahlung wahrscheinlich.

Ein Logo der VTB Bank hinter einem Lenin-Monument: Die Bank will angeblich trotz Sanktionen in Italien Geschäfte tätigen. Reuters

Ein Logo der VTB Bank hinter einem Lenin-Monument: Die Bank will angeblich trotz Sanktionen in Italien Geschäfte tätigen.

London/MoskauTrotz der Wirtschaftssanktionen kommt die Investmentgesellschaft der russischen Großbank VTB bei der geplanten Übernahme des italienischen Modehauses Roberto Cavalli voran. Wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten, hat VTB Capital eine Barzahlung geleistet, um den Deal abzusichern. Die Transaktion sei bereits rechtlich bindend, sagte einer der Insider. Bei einer Verschärfung der gegenseitigen Sanktionen zwischen Russland und dem Westen könne der Deal aber noch scheitern, schränkte der andere Insider ein.

Es sei vorgesehen, dass VTB 70 Prozent des Modehauses aus Florenz kaufe. Dieses Paket werde mit 400 Millionen Euro bewertet. VTB Capital - geleitet vom Italiener Riccardo Orcel - besorge sich wiederum bei international tätigen Investoren Geld, um das Geschäft zu finanzieren. Mit der Barzahlung steige die Chance, dass die Transaktion am Ende auch über die Bühne gehen könne. Vertreter von VTB Capital und Cavalli wollten sich nicht zu den Informationen äußern.

Der 73-jährige Designer hat das für seine bunten Tierdrucke bekannte Modehaus in den 1960er-Jahren gegründet. Cavalli soll die restlichen 30 Prozent behalten. Die bisherigen Versuche, die Mehrheit zu verkaufen, war stets an unterschiedlichen Preisvorstellungen gescheitert.

Russische Firmen haben bereits mehrfach die Hand nach italienischen Konzernen ausgestreckt. So beteiligte sich etwa der russische Öl-Riese Rosneft am Reifen-Hersteller Pirelli. Durch den Ukraine-Konflikt sind solche Deals aber schwerer geworfen. Der Westen wirft Russland vor, die Separatisten im Osten der Ukraine zu unterstützen und den Nachbarn so zu destabilisieren. Sanktionen waren die Folge.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

08.10.2014, 20:27 Uhr

Trotz Sanktionen

Russische Bank kann in Italien zukaufen

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Wenn man GELD IN DIE EU EINBRINGT...dann gelten die Sanktionen nicht ???

Der Finanzskandal der Finanzkrise dass auch im Beisein von Russland auf Zypern ausgetragen wurde...

zeigte deutlich dass Russland ...

" VERSTÄNDNIS ZU EUROPÄISCHEN KOLLEGEN HATTE FÜR ESSEN VERSAGEN IN DER EU ! "

So müssen etwa 500 Millionen Europäer auch Verständnis für diese immer mehr versagende EU aufbringen...

etwa dann wenn :

Sich nicht EU-Bürger einen EU-Paß erkaufen durch die Investition von mehr als Million Euro in eine spanische Immobilie...

oder in Portugal Arbeitsplätze für mehr als zehn Menschen erschaffen ???

Dabei werden die Sanktionen gegenüber Rußland nicht wirksam wenn man durch die Hintertür an Rußland die versteckte Übernahme des EU-Arbeitsmarktes duldet...

denn durch immer mehr Aufkäufe durch Chinesische oder Russische Investoren gerät die GESAMTE EU in die ERPRSSBARKEIT DER EURASISCHE UNION...

dass dann Fatale Folgen hätten für die Europäische Wettbewerbsmöglichkeiten.

Man frage sich in dieser EU:

" EU welche wirkliche Interessen der 500 Millionen Europäer verteidigst DU ??? "

Schon heute hat die EU keine Großraum-Flugzeuge ...

und selbst Deutschland muss sich anderweitig Flugzeuge mieten...

weil man sich in dieser EU zu bequem und gleichgültig der europäische Interessen gegenüber stellte...

und aus Bequemlichkeit nur russische Maschinen mietete wenn diese nötig waren.

Der Aufbau Europas funktioniert nicht mit Bequemlichkeit...

sondern die EU-Steuerzahler bezahlen ihre EU-Politiker ...

UM GESCHÜTZT ZU WERDEN IN JEDER HINSICHT !

Aber scheinbar ist dieser Verantwortung nicht jedem in dieser EU bekannt...

und so entstehen immer wider geöffnete Hintertüren dass ein scheinbar legales Handeln ermöglicht...

der stark nach versteckte Korruption riecht...

nur um Gelder von Investoren in der EU zu bekommen.

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