Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.08.2013

11:37 Uhr

Trotz Schifffahrkrise

NordLB kehrt in Gewinnzone zurück

Hohe Kreditrisiken der kriselnden Schiffsbranche brockten der Norddeutschen Landesbank einem dickes Minus ein. Nun schreibt die Bank wieder schwarze Zahlen. Dennoch: Die Auswirkungen der Krise sind noch nicht vorüber.

Die Schifffahrt durchläuft wegen des mauen Welthandels, Überkapazitäten und gestiegener Treibstoffkosten eine tiefe Krise, was auch die NordLB spürte. dpa

Die Schifffahrt durchläuft wegen des mauen Welthandels, Überkapazitäten und gestiegener Treibstoffkosten eine tiefe Krise, was auch die NordLB spürte.

FrankfurtDie Norddeutsche Landesbank schreibt trotz hoher Belastungen durch schwierige Lage in der Schifffahrt wieder schwarze Zahlen. Nach einem Verlust zum Jahresauftakt fuhr die NordLB im zweiten Quartal einen Gewinn von 119 Millionen Euro ein.

„Die Auswirkungen der Schifffahrtskrise werden uns noch eine Zeit lang beschäftigen“, sagte NordLB-Chef Gunter Dunkel am Donnerstag. Sofern es an den Finanzmärkten zu keinen neuen Verwerfungen komme, halte die Bank aber an ihrem Ziel fest, im Gesamtjahr einen höheren Gewinn einzufahren als 2012.

Größte Landesbanken nach Bilanzsumme

Platz 8

SaarLB - Bilanzsumme: 19,63 Milliarden Euro

Quelle: Geschäftsberichte der Landesbanken 2011, VÖB

Platz 7

Bremer Landesbank - Bilanzsumme: 34,86 Milliarden Euro

Platz 6

Landesbank Berlin - Bilanzsumme: 94,70 Milliarden Euro

Platz 5

HSH Nordbank - Bilanzsumme: 135,90 Milliarden Euro

Platz 4

Helaba - Bilanzsumme: 166,50 Milliarden Euro

Platz 3

NordLB - Bilanzsumme: 227,60 Milliarden Euro

Platz 2

BayernLB - Bilanzsumme: 309,10 Milliarden Euro

Platz 1

LBBW - Bilanzsumme: 373,10 Milliarden Euro

Die Schifffahrt durchläuft wegen des mauen Welthandels, Überkapazitäten und gestiegener Treibstoffkosten eine tiefe Krise, was auch andere Banken wie die HSH Nordbank und die Commerzbank zu spüren bekommen. Bei der NordLB hat sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im ersten Halbjahr deshalb nahezu verdreifacht auf 432 Millionen Euro. Auch in den kommenden Quartalen werde die Risikovorsorge auf einem hohen Niveau bleiben, räumte Dunkel ein. In vielen anderen Geschäftsbereichen – beispielsweise dem Firmenkundengeschäft und der Flugzeugfinanzierung – liefen die Geschäfte aber „sehr erfreulich.“

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×